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Hans-Peter Friedrich wär’ so gerne Sheriff

Bildquellen: filmforno.com, hans-peter-friedrich.de
Die Wochenzeitung „Zeit“ bringt in ihrer aktuellen Ausgabe bzw. mittlerweile auch online eine interessante Story über Hans-Peter Friedrich (im Bild oben zu sehen als H.P. „Major Kong“ Friedrich, siehe auch hier).
Unter der Überschrift „Er mag John Wayne“ wird ein kurzes, recht wohlwollendes Profil des Bundesinnenministers gezeichnet, das wenig Überraschendes enthält: Friedrich hat seinen aktuellen Job eigentlich gar nicht gewollt, er schaut kaum Nachrichten (wird stattdessen von seinem Mitarbeiterstab informiert), singt statt Schlafliedern die Nationalhymne vor, schaut „als Netzminister“ jeden zweiten Tag(!) bei Facebook rein und unterteilt die Welt gerne filmtypisch in Gut und Böse – so, wie er sie aus den Western kennt, für die er sich so begeistern kann.
Und weil es eben so viel Böses gibt auf dieser Welt, will er unbedingt Anti-Terror-Gesetze verlängern und die Vorratsdatenspeicherung (wieder) einführen. Dabei wird seine sture, absolute Position am Ende auch noch als „moderat“ bezeichnet, Hans-Peter Freidrich „wie ein John Wayne mit Mediatoren-Ausbildung“.
Die Kommentare unter dem Zeit-Artikel sprechen Bände.
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