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Fußball-WM der Frauen ist, wenn man trotzdem Spaß hat

Die ersten Spiele der Frauen-WM sind gespielt, Deutschland hat das Eröffnungsspiel gegen Kanada gewonnen, und es wird weiterhin fleißig geschrieben und diskutiert über die Weltmeisterschaft.

Das Begleitprogramm der ARD war teilweise etwas grenzwertig, etwa wenn ausgerechnet Franziska van Almsick reden durfte oder der Moderator Michael Antwerpes das als Überschrift verwendete Zitat brachte. Immerhin machte Nia Künzer als (wahre) Expertin eine gute Figur.

Das Satire-Magazin Extra 3 hat freundlicherweise Bullshit-Bingo-Karten speziell für die Frauen-WM zur Verfügung gestellt, auf denen die üblichen Klischees und Phrasen zum Thema enthalten sein sollten. Wir haben das am Sonntag ausprobiert (eine Karte haben wir schnell „ge-remixt“, damit wir auch irgendwie gegeneinander spielen können), allerdings fiel kein einziger der Begriffe im Kommentar zu den beiden Spielen.

In der vergangenen Woche hat sich Frédéric Valin auf Spreeblick noch wenig begeistert zum Thema Frauen-Fußball geäußert, dafür war heute von Johnny Haeusler etwas positiveres zu lesen. Und mit mindestens einer Sache hat er recht: Man sollte einfach mal die ständigen Vergleiche zwischen Männer- und Frauen-Fußball lassen und sich stattdessen nur auf den Sport freuen. Wer die Frauen nicht spielen sehen mag, muss sich das ganze auch nicht anschauen.

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