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Unter diesen Bedingungen werden in allen Clubs in Deutschland die Lichter ausgehen

Ach, schau an. Auch außerhalb von Internet, Piratenpartei und Youtube regt sich interessanterweise Widerstand gegen (möglicherweise) überzogene Forderungen der GEMA. Die Lübecker Nachrichten berichten in ihrer Ausgabe von verganenem Sonntag von den Lübecker Discothekenbetreibern, die um ihre Existenz bangen, weil die GEMA ihre Tarife zum Jahr 2013 umstellt – und damit um bis zu 1200% höhere Abgaben fällig wären.

Ein paar Zitate aus den zwei auch online verfügbaren Artikeln [1] und [2]:

Die neue Gebührensatzung der Gema stellt und alle vor existenzielle Probleme [...] – ich müsste den Laden abschließen, andernfalls würde ich mich der Insolvenz-Verschleppung schuldig machen.

Niemand würde anstatt bislang durchschnittlich sechs Euro fortan 30 Euro zahlen, um in die Disco zu gehen.

In Lübeck könnte kein Club überleben, sollte die Gema ihre Pläne durchsetzen.

Der schwimmenden Disco steht 2013 eine Tariferhöhung von 1200 Prozent ins Haus. Unter diesen Bedingungen werden in allen Clubs in Deutschland die Lichter ausgehen.

Autor Bastian Modrow fordert in einem Kommentar:

Was bleibt, ist die Hoffnung auf Einsicht der Musik-Schaffenden – oder die der Richter, die am besten nicht nur den Tarif-Irrsinn, sondern gleich die in Europa einmalige Monopolstellung der Gema kippen.

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