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		<title>Der kleine Gewi</title>
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		<description>Gedanken eines Geeks</description>
		<language>de-de</language>
		<copyright>Copyright André Gewert</copyright>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 21:23:00 +0200</pubDate>
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			<title>Der kleine Gewi</title>
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			<title>Netzneutralitot</title>
			<description><![CDATA[<p>Vor ein paar Jahren ging eine <a class="extern" href="http://www.gameswelt.de/sonstiges-aus-der-welt-der-spiele/special/seite-1,6844">Grafik</a> durch das Netz, die das vermeintliche zuk&uuml;nftige Gesch&auml;ftsmodell der Telekom-Konzernen zeigte: Neben einer &bdquo;Basis-Flatrate&ldquo; sollte die Nutzung verschiedener wichtiger Internet-Dienste eine zus&auml;tzliche Monatsgeb&uuml;hr kosten. Mit dabei nat&uuml;rlich beliebte Dienste wie Youtube, Facebook, Twitter, Tumblr und so weiter.</p>
<p>Nun wagt die Telekom den ersten Schritt in diese Richtung: Ab Mai sollen bei Neukunden DSL-Flatrates nach dem Vorbild der mobilen Datentarife nach einem verbrauchten festen Datenkontingent auf eine fast unbrauchbare Geschwindigkeit gedrosselt werden. Begr&uuml;ndet wird das als &bdquo;Notwenigkeit&ldquo;, um die Netzqualit&auml;t nicht unter wenigen Vielnutzern leiden zu lassen und andererseits &uuml;berhaupt den weiteren Netzausbau finanzieren zu k&ouml;nnen. Nun k&ouml;nnte man das tats&auml;chlich so stehen lassen, wenn das die ganze Wahrheit w&auml;re.</p>
<!-- break -->
<p>Die Telekom zeigt n&auml;mlich kein grunds&auml;tzliches Interesse, die Netzauslastung zu reduzieren oder Traffic zu vermeiden. Andernfalls k&auml;me man nicht auf die Idee, seinen eigenen IPTV-Dienst (nat&uuml;rlich in HD-Qualit&auml;t) wie irre zu bewerben und an die Kunden zu bringen&nbsp;&ndash; und diesen Traffic nicht in das Inklusiv-Kontingent einzubeziehen.</p>
<p>Das gleiche Prinzip kann man schon seit l&auml;ngerem bei den gedeckelten Mobilfunk-&bdquo;Flatrates&ldquo; beobachten: F&Uuml;r relativ wenig Geld erh&auml;lt man als Telekom-Kunde IPTV und Spotify-Flatrate; dar&uuml;ber anfallender Traffic ist ebenfalls nicht f&uuml;r die Drosselungsgrenze relevant.</p>
<p>Die Motivation kann also keine Reduzierung des Gesamttraffics sein, sondern nur die Reduzierung des Traffics, der &uuml;ber <em>Fremddienste</em> generiert wird. Und im Optimalfall kann man damit (endlich!) die gro&szlig;en Content-Anbieter &bdquo;erpressen&ldquo;, f&uuml;r eine &bdquo;Bevorzugung&ldquo; bzw. Nicht-Diskriminierung ordentlich zu zahlen. W&auml;hrend das f&uuml;r Google&nbsp;&amp; Co nicht zwingend ein finanzielles Problem ist, d&uuml;rften kleinere Anbieter und Startups eher darunter leiden.</p>
<p>Nebenbei: Nun werde ich ab Sommer kein Festnetz-Kunde bei der Telekom mehr sein, aber in den vergangenen zwei Jahren bei der Telekom hat beispielsweise Youtube niemals so richtig gut funktioniert&nbsp;&ndash; &uuml;ber den selben Anschluss bei einem anderen Anbieter und geringerer Bandbreite gab es &uuml;ber Jahre keinerlei Probleme. Die anhaltenden Probleme mit Youtube <a class="extern" href="http://stadt-bremerhaven.de/telekom-aeussert-sich-zu-youtube-ladezeiten/">sind der Telekom bekannt</a>, &uuml;ber die Gr&uuml;nde gibt es unterschiedliche Angaben und Vermutungen.</p>
<p>Einen guten &Uuml;berblick &uuml;ber verschiedene Kommentare zu diesem Thema findet man bei <a class="extern" href="https://netzpolitik.org/2013/drosselkom-kommentare-zur-abschaffung-von-flatrates-und-netzneutralitat/">netzpolitik.org</a>.</p><hr style="width: 20%; text-align: left">
<p>
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			<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 21:23:00 +0200</pubDate>
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			<dc:creator>André Gewert</dc:creator>
			<category>IT</category>
			<category>Politik</category>
			<category>Telekom</category>
			<category>Netzneutralität</category>
		</item>
		<item>
			<title>Magazine lesen auf Android-Geräten: eine Enttäuschung</title>
			<description><![CDATA[<p>Was haben die deutsche Wired, der Stern, CHIP und der Elektrospieler gemeinsam? Sie alle kann man in einer Digital-Ausgabe auf seinem Android-Ger&auml;t lesen. Und: ihre Apps basieren alle auf der gleichen, miesen Software.</p>
<p>Die Software um ein E-Magazin herum ist eigentlich vergleichsweise &uuml;berschaubar: Mit ihr lassen sich die verf&uuml;gbaren Ausgaben durchbl&auml;ttern und kaufen. Gekaufte Ausgaben werden heruntergeladen und k&ouml;nnen anschlie&szlig;end gelesen werden. Dabei k&ouml;nnen die grunds&auml;tzlich starren Seiten mit einzelnen multimedialen&nbsp;/ interaktiven Elementen angereichert werden.</p>
<p>Klingt eigentlich nicht au&szlig;ergew&ouml;hnlich anspruchsvoll.</p>
<!-- break -->
<p>Und dennoch macht der Software-Hersteller so einiges falsch. Das beginnt damit, dass die Apps sicht optisch nicht an StyleGuides von Google&nbsp;/ Android halten, sondern &uuml;berall Elemente im iOS-Stil verwenden. Dazu sind die Apps furchtbar tr&auml;ge (auch auf Ger&auml;ten mit reichlich &bdquo;Power&ldquo;) und relativ instabil. Teilweise, je nach Magazin, wird auch nicht der komplette Bildschirm genutzt. Der Back-Button verh&auml;lt sich unlogisch oder zeigt gar keine Reaktion.</p>
<p><a href="http://www.ubergeek.de/img/blog/magazine-android-1.jpg"><img title="Unpassende Interface-Elemente." src="http://www.ubergeek.de/img/blog/magazine-android-1-prev.jpg" alt="Unpassende Interface-Elemente." width="480" height="200"></a><br><span class="caption">Unpassende Interface-Elemente.</span></p>
<p>Anders als iOS ist Android von Grund auf darauf ausgelegt, auf Ger&auml;ten mit verschiedensten Bildschirmgr&ouml;&szlig;en und -Aufl&ouml;sungen zu laufen und bietet den Entwicklern zahlreiche M&ouml;glichkeiten, darauf zu reagieren. Standard-Interface-Elemente skalieren ohnehin automatisch mit, d.&nbsp;h. auf Buttons etwa werden Schriftgr&ouml;&szlig;e und Innenabstand entsprechend der Aufl&ouml;sung angepasst. Grafiken (etwa f&uuml;r Symbolleisten) k&ouml;nnen in verschiedenen Gr&ouml;&szlig;en f&uuml;r unterschiedliche Aufl&ouml;sungen hinterlegt werden; es l&auml;sst sich sogar das komplette Layout aufl&ouml;sungsabh&auml;ngig austauschen.</p>
<p>Von diesen Mechanismen kann man allerdings schwerlich profitieren, wenn man sie komplett ignoriert. So kommt es, dass das Interface schon auf einem Nexus 7 nicht nur &uuml;bel aussieht, sondern auch schwer zu bedienen ist, auf einem Nexus 10 sind die Apps laut Reviews anscheinend vollkommen unbrauchbar. Wer eine Ahnung davon kriegen m&ouml;chte, welche Erfahrungen die Anwender mit den Magazin-Apps gemacht haben, der sollte sich einmal die Bewertungen im Play Store durchlesen.</p>
<p><a href="http://www.ubergeek.de/img/blog/magazine-android-2.jpg"><img title="Konsequente Verwendung von unpassenden UI-Elementen" src="http://www.ubergeek.de/img/blog/magazine-android-2-prev.jpg" alt="Konsequente Verwendung von unpassenden UI-Elementen" width="480" height="200"></a><br><span class="caption">Konsequente Verwendung von unpassenden UI-Elementen</span></p>
<p>Aus Sicht der Verlage ist das Vorgehen durchaus nachvollziehbar. Kaum ein Verlag wird die notwendigen Kompetenzen und Kapazit&auml;ten besitzen, um In-House eine ansprechende App entwickeln zu k&ouml;nnen; zudem misst man der Android-Plattform weiterhin keine gro&szlig;e Bedeutung zu. An erster Stelle steht das iPad, und daf&uuml;r wird publiziet. Wenn es nun aber fertige L&ouml;sungen gibt, ohne nennenswerten Zusatzaufwand die Inhalte auch unter Android zu verwerten&nbsp;&ndash; selbst in einer schlechten Umsetzung&nbsp;&ndash; dann ist das durchaus verlockend. Man ist zwar nicht angewiesen auf ein paar zahlende Android-Nutzer, aber wenn man, wie gesagt: ohne gro&szlig;en Zusatzaufwand, ein paar zahlende Kunden &bdquo;mitnehmen&ldquo; kann, dann ist das nicht die schlechteste Option.</p>
<p>Allerdings: Dieses Vorgehen frustriert die Anwender und sorgt nicht unbedingt f&uuml;r einen Image-Zugewinn. Von guten Ums&auml;tzen ganz zu schweigen. Dass es auch anders geht, zeigt etwa der SPIEGEL, der ganz offensichtlich eine ganze Menge Aufwand betrieben hat, am Ende aber auch geradezu eine Vorzeige-App f&uuml;r Android hingelegt hat.</p>
<p><a href="http://www.ubergeek.de/img/blog/magazine-android-3.jpg"><img title="Der SPIEGEL macht praktisch alles richtig" src="http://www.ubergeek.de/img/blog/magazine-android-3-prev.jpg" alt="Der SPIEGEL macht praktisch alles richtig" width="480" height="200"></a><br><span class="caption">Der SPIEGEL macht praktisch alles richtig</span></p>
<p>Das traurigste an diesem Thema ist, dass die Magazin-Software insgesamt durchaus noch brauchbar l&auml;uft; eine vollst&auml;ndige &Uuml;berarbeitung des User Interfaces w&uuml;rde die Apps qualitativ gleich in einem ganz anderen Licht dastehen lassen&nbsp;&ndash; und w&uuml;rde vermutlich nur wenige Tage Aufwand beanspruchen. Freilich: Um ein gutes UI zu gestalten, m&uuml;ssten sich die Entwickler (und Entscheider) ernsthaft auf Android als eigenst&auml;ndige Plattform einlassen, nach M&ouml;glichkeit unterschiedliche Testger&auml;te bereithalten und vor allem: Android-Ger&auml;te tats&auml;chlich <strong>benutzen</strong>, um ein Gef&uuml;hl daf&uuml;r zu bekommen, wie die Plattform funktioniert.</p>
<p>[<a class="extern" href="http://www.extreme-dev.de/archives/303">Crosspost</a>]</p><hr style="width: 20%; text-align: left">
<p>
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			<pubDate>Sun, 21 Apr 2013 17:15:32 +0200</pubDate>
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			<dc:creator>André Gewert</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Aufräumen</title>
			<description><![CDATA[<p>So. Neues Jahr, neues Gl&uuml;ck. OK, ich bin etwas sp&auml;t dran,
schlie&szlig;lich ist der Januar auch schon wieder fast vorbei. Und
dennoch. Es ist wieder einmal Zeit, Blog-technisch aufzur&auml;umen. Und
zwar auf zwei Seiten: In welche Richtung m&ouml;chte ich mit meinem
eigenen Blog, das in sein zehntes Jahr geht, eigentlich hin? Und was
erwarte ich von anderen Blogs bzw. was m&ouml;chte ich pers&ouml;nlich &uuml;berhaupt lesen?</p>
<!-- break -->
<p>Zum ersten Punkt: Die Sub-Site fussball.ubergeek.de habe ich an
diesem Wochenende, nachdem ich es schon vor einiger Zeit so
angek&uuml;ndigt hatte, abgeschaltet. Meine Fu&szlig;ball-Begeisterung ist in
den letzten Jahren einem eher oberfl&auml;chlichen Interesse gewichen,
und &uuml;ber nennenswerte Erfolge beim SV Werder und beim VfB L&uuml;beck
werde ich mich in den kommenden Jahren auch kaum freuen k&ouml;nnen. (Und
sich &uuml;ber Thorsten Kinh&ouml;fer aufzuregen, bringt ja auch nichts&nbsp;&hellip;)</p>
<p>In welche Richtung ich mit meinem Blog m&ouml;chte, h&auml;ngt aber auch
mit dem zweiten Punkt zusammen. <a class="extern" href="http://www.spreeblick.com/2012/12/28/2013-das-web-zuruck-erobern/">Spreeblick-Johnny hat Ende des
vergangenen Jahres beklagt</a>, dass sich immer mehr Kommunikation aus
dem &bdquo;offenen Web&ldquo; in die geschlossenen Systeme der kommerziellen
Social Networks wandert. Recht hat er. Und dabei handelt es sich,
soweit ich das sehe, vor allem um die nicht-professionelle, um die
pers&ouml;nliche Kommunikation und um die Diskussionen drumherum&nbsp;&ndash;
selbst ich (huch) erhalte bei Google+ ab und zu etwas Feedback.</p>
<p>Und wenn ich mir vor diesem Hintergrund die Feeds in meinem Google Reader
ansehe, stelle ich fest, dass ich auch hier aufr&auml;umen muss. Denn:
Ich habe keine Lust mehr auf all den Fundamentalismus, die
Radikalit&auml;t und die Emp&ouml;rung, die in so vielen Blogs vorherrschen.</p>
<p>Da wird die katholische Kirche kurzerhand zum &bdquo;Kinderfickerverein&ldquo;
gemacht, und niemand unter den Autoren und Kommentatoren kann&nbsp;&ndash;
unabh&auml;ngig von der eigenen Meinung zu Kirche und Religion&nbsp;&ndash;
darin eine Beleidigung entdecken. Es wird allen Ernstes dazu
aufgerufen, M&auml;nner zu fotografieren und auf einer Website zu
pr&auml;sentieren, die sich in &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln zu
&bdquo;machohaft&ldquo;, zu breitbeinig hingesetzt haben. Da wird in Bezug
auf Android-Ger&auml;te von &bdquo;sozialem Abstieg&ldquo; geredet. Und einige
gr&ouml;&szlig;enwahnsinnige Blogger tr&auml;umen davon, die &bdquo;alten Medien&ldquo;
l&auml;ngst &uuml;berfl&uuml;ssig gemacht zu haben&nbsp;&ndash; in jedem Fall aber
mindestens wertvoller und&nbsp;&hellip; irgendwie besser zu sein.</p>
<p>Auch habe ich keine Lust mehr, in all den Tech-Blogs nur noch zu
lesen, warum nun wahlweise das aktuelle iPhone oder das neuste
Samsung-Handy alle anderen Telefone &uuml;berfl&uuml;ssig macht und wer nun
von wem welches Feature &bdquo;geklaut&ldquo; hat. Wozu eigentlich immer
wieder diese Grabenk&auml;mpfe? Ganz egal, ob nun Amiga vs. Atari,
Nintendo gegen Atari oder Firefox vs. Internet Explorer vs. Safari
vs. Chrome. Das ist erm&uuml;dend und &uuml;berfl&uuml;ssig. Wo bleibt denn
(ausgerechnet bei den Nerds und Geeks!) die wahre Begeisterung f&uuml;r
Neues?</p>
<p>Manchmal glaubt man, es gebe in den deutschen Blogs nur noch schlechte Laune und
Miesmacherei.</p>
<p>Wie auch immer: Ich habe keine Lust mehr darauf, dabei wird man ja
depressiv. Ich werde meine Feeds dementsprechend mal aufr&auml;umen, mich
vor allem auch wieder nach &bdquo;neuen&ldquo; Blogs und Themen umschauen. Und
versuchen, vielleicht selbst den einen oder anderen Beitrag zu besserer Laune zu leisten.</p><hr style="width: 20%; text-align: left">
<p>
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			<pubDate>Sun, 27 Jan 2013 20:56:33 +0100</pubDate>
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			<dc:creator>André Gewert</dc:creator>
			<category>Notizbuch</category>
			<category>IT</category>
			<category>Blogs</category>
		</item>
		<item>
			<title>Crapware auf dem PC, Crapware auf dem Handy, Crapware überall</title>
			<description><![CDATA[<p>Wer sich einen neuen PC kauft, kennt das: Der &bdquo;frische&ldquo; Rechner ist vollkommen &uuml;berfrachtet mit Demoversionen, die zum Kauf auffordern, &auml;rgerlichen Werbeanwendungen und nutzlosen Tools. &bdquo;Crapware&ldquo; nennt man das ganz passend. F&uuml;r die PC-Hersteller lohnt sich das, weil sie f&uuml;r diese Software-Installationen etwas Geld einspielen, f&uuml;r die Anwender dagegen stellen sie &uuml;blicherweise nicht mehr als einen &auml;rgerlichen Haufen M&uuml;ll dar.</p>
<!-- break -->
<p>Auch Mobilfunkprovider versehen nach einem &auml;hnlichen Muster die von ihnen subventionierten Ger&auml;te mit eigenem Branding, eigener Software und oft genug Werbe-Anwendungen von Drittanbietern.</p>
<p>Normalerweise kommt man um die Crapware herum, indem man z.&nbsp;B. die Komponenten f&uuml;r einen neuen PC einzeln bei einem H&auml;ndler und das Mobiltelefon nicht bei einem Netzbetreiber kauft.</p>
<p>Als ich mir im vergangenen Jahr ein neues Samsung Galaxy Note gekauft habe, war es dann auch so: Neben den &uuml;blichen herstellerspezifischen Zusatz-Apps (Media-Sharing-Tool AllShare, Samsungs App-Store usw.) gab es keinen weiteren Schrott. Das hat sich leider ge&auml;ndert: Mit den letzten vier oder f&uuml;nf System-Updates wurden auch immer ohne Nachfrage unn&uuml;tze, neue Apps installiert, die sich zum Teil nicht einmal mehr l&ouml;schen lie&szlig;en. Unter den Apps Negativ-Highlights wie HSR Hotels, Hugendubel, kaufDA Navigator und Lieferheld.</p>
<p>Wie ich k&uuml;rzlich feststellen durfte, scheint sich das selbe Spielchen f&uuml;r Besitzer eines Samsung-Fernsehers zu wiederholen: Zumindest als deutscher Nutzer erh&auml;lt man nicht l&ouml;schbare Apps wie etwa Bild.de. Andere Apps lassen sich zwar l&ouml;schen, werden mit dem n&auml;chsten Update aber erneut installiert.</p>
<p>Apple scheint der einzige gro&szlig;e Hersteller zu sein, der wei&szlig;, wie sehr &bdquo;Crapware&ldquo; den Wohlf&uuml;hlfaktor von Consumer-Produkten st&ouml;rt und dem dieser Faktor wichtiger ist als die zus&auml;tzlichen Einnahmen, die mit vorinstallierter Software von Drittanbietern m&ouml;glich sind. Selbst im Mobilfunkbereich setzt Apple das rigoros durch und l&auml;sst nicht einmal zu, dass die Netzbetreiber die subventionierten Ger&auml;te mit eigener Software(-Anpassungen) versehen. Das ist tats&auml;chlich einer der ganz gro&szlig;en Vorz&uuml;ge von Apple-Produkten.</p>
<p>[<a class="extern" href="http://www.extreme-dev.de/archives/234">Crosspost</a>]</p><hr style="width: 20%; text-align: left">
<p>
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			<pubDate>Sat,  5 Jan 2013 17:51:07 +0100</pubDate>
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			<dc:creator>André Gewert</dc:creator>
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			<title>Heuchler</title>
			<description><![CDATA[<p><img src="http://www.ubergeek.de/img/blog/Mime.jpg" alt="" width="480" height="200"><br>
<span class="caption" style="font-size: 0.7em">By &#1053;&#1080;&#1082;&#1080;&#1090;&#1072; &#1050;&#1072;&#1087;&#1088;&#1072;&#1085;&#1086;&#1074; (&#1060;&#1086;&#1090;&#1086;&#1075;&#1088;&#1072;&#1092;&#1080;&#1103; &#1074;&#1079;&#1103;&#1090;&#1072; &#1089; &#1089;&#1072;&#1081;&#1090;&#1072; http://mime.&#1089;om.ua)
[<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC-BY-SA-3.0</a> or <a href="http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html">GFDL</a>], <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AMime.jpg">via Wikimedia Commons</a></span>
</p>
<p>Was bisher geschah: Die deutschen Presseverlage (nicht alle)
nutzen seit Jahren ihre Meinungsmacht, um Stimmung gegen Google und
dessen &bdquo;Raubrittertum&ldquo; zu machen. Dabei bedient man sich gerne
und zahlreich an L&uuml;gen, Unwahrheiten und &Uuml;bertreibungen,
Dramatisierungen und D&auml;monisierungen.<sup><a name="heuchler_l1" href="#heuchler_a1">[1]</a></sup> Ihr Ziel: Links auf Verlags-Webseiten sowie die Verwendung von Snippets daraus per
Gesetz lizenzpflichtig zu machen, um ein wenig Anteil zu haben am
Erfolg des &bdquo;gro&szlig;en Parasiten&ldquo; Google.</p>
<p>In der vergangenen Woche hat das Unternehmen Google&nbsp;&ndash; das
nat&uuml;rlich nicht mit einem Leistungsschutzrecht einverstanden ist und
zu recht darauf verweist, dass einerseits die Verlinkung als auch die
Verwendung von Snippets (nicht nur) deutschem Recht entspricht und
andererseits jeder Webseitenbetreiber die M&ouml;glichkeit besitzt, seine
Inhalte vollst&auml;ndig oder teilweise von einer Indexierung
auszunehmen&nbsp;&ndash; seinerseits eine <a class="extern" href="http://www.google.de/campaigns/deinnetz/">Kampagnenseite</a> gestartet.</p>
<p>Die Emp&ouml;rung in der Presse war erwartungsgem&auml;&szlig; genau so gro&szlig;
wie verlogen: Google w&uuml;rde seine Reichweite schamlos missbrauchen,
um eigene politische Ziele durchzusetzen und sei dabei doch selbst
die gr&ouml;&szlig;te Gefahr f&uuml;r die Pressefreiheit!</p>
<p>Nun hat der Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) eine
gro&szlig; angelegte Kampagne der deutschen Zeitungen angek&uuml;ndigt: &bdquo;Mit
Anzeigen, Plakaten und Spots wolle die Branche die St&auml;rken der
Zeitung als universales Qualit&auml;tsmedium in einer digitalen
Medienkultur st&auml;rker im Bewusstsein verankern.&ldquo; (Quelle: <a class="extern" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Zeitungen-planen-grosse-Kampagne-fuer-eigene-Branche-1761633.html">Heise
online</a>)</p>
<p>Da stellt sich nat&uuml;rlich die Frage, was die angek&uuml;ndigte
Kampagne denn anderes sein soll als der klare Missbrauch der
eigenen Meinungsmacht und Reichweite. Und eine weitere Frage: Womit will die kommende Kampagne so
unertr&auml;gliche (und mit Unwahrheiten gespickte) Artikel wie <a class="extern" href="http://www.braunschweiger-zeitung.de/wirtschaft/wirtschaft_region/google-gefaehrdet-die-freie-presse-id724997.html">diesen</a> (Braunschweiger Zeitung) oder <a class="extern" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/leistungsschutzrecht-von-googles-gnaden-11977949.html">diesen</a> (FAZ.net) noch toppen?</p>
<p>F&uuml;r mich steht eines fest: Wenn ich in einer der von mir
abonnierten Zeitungen einen Beitrag auf dem Niveau des verlinkten
Interviews aus der Braunschweiger Zeitung lesen muss, geht in genau dem Moment auch schon die K&uuml;ndigung
heraus. Das m&ouml;gen die betreffenden Zeitungen &uuml;berleben. Aber:
Journalismus auf diesem Niveau macht sich selbst &uuml;berfl&uuml;ssig.</p>
<hr align="left" style="width: 25%;">
<p><span style="font-size: 0.9em;"><sup><a name="heucher_a1" href="#heuchler_l1">[1]</a></sup> Der Journalist Stefan Niggemeier hat <a class="extern" href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/">in seinem Blog</a> dazu einiges
Interessantes geschrieben.</span></p><hr style="width: 20%; text-align: left">
<p>
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			<pubDate>Tue,  4 Dec 2012 21:25:41 +0100</pubDate>
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			<dc:creator>André Gewert</dc:creator>
			<category>Politik</category>
			<category>IT</category>
			<category>Google</category>
			<category>Leistungsschutzrecht</category>
			<category>Presse</category>
			<category>Medien</category>
			<category>Journalismus</category>
			<category>Springer</category>
		</item>
		<item>
			<title>Die Tageszeitungen werden sterben - mit oder ohne Leistungsschutzrecht</title>
			<description><![CDATA[<p><img title="Verteidige Dein Netz" src="http://www.ubergeek.de/img/blog/verteidige-dein-netz2.jpg" alt="Verteidige Dein Netz" width="480" height="200"><br>
<span class="caption">Google fordert auf: <a href="https://www.google.de/campaigns/deinnetz/">Verteidige Dein Netz!</a></span></p>
<p>Die These: Die <strong>gedruckte</strong> Tageszeitung wird in &uuml;berschaubarer Zeit,
also vielleicht in zehn, vielleicht auch in 20 Jahren, sterben.
Zugegeben: sie wird nicht vollends sterben. Die Tageszeitung mag
irgendwann noch so allt&auml;glich sein wie Kutschen auf unseren Stra&szlig;en
oder wie es das Tragen von H&uuml;ten heute noch ist.</p>
<!-- break -->
<p>Zweite These: F&uuml;r die sinkenden Auflagen der Zeitungen ist weder
Google noch eine andere Suchmaschine verantwortlich. Die
Online-Angebote der Presseverlage profitieren im Gegenteil in hohem
Ma&szlig;e von Googles (nebenbei: &auml;u&szlig;erst kostenintensiven)
Dienstleistungen und von anderen Online-Diensten wie Rivva.</p>
<p>Kleine Preisfrage: Wann wurde zuletzt ernsthaft versucht, ein
kostenpflichtiges deutsches Nachrichten-Angebot im Internet zu
etablieren? Naaa? Genau. Es gab und gibt diese Angebote nicht. Allein
deshalb ist es reichlich absurd, immer wieder &uuml;ber eine angebliche
Kostenloskultur zu jammern. Der Beweis f&uuml;r die Behauptung, mit
Journalismus sei im Internet kein Geld zu verdienen, steht noch aus.
Andere Angebote &agrave; la iTunes und Google&nbsp;Play deuten eher darauf
hin, dass es sich bei der angeblichen &bdquo;Kostenloskultur&ldquo; um ein
modernes M&auml;rchen handelt. Kleiner Lesetipp dazu: <a class="extern" href="http://gutjahr.biz/2012/11/zeitungssterben/">Richard Gutjahr,
Zeitungssterben: Meine (sprichw&ouml;rtlichen) 5 Cent</a>.</p>
<p>Das aktuell konkret werdende sogenannte <a href="http://www.ubergeek.de/weblog/eintrag/793/Schutzrechte-in-Absurdistan">Leistungsschutzrecht f&uuml;r Presseverlage</a> trifft nun also
nicht nur den / die Falschen, sondern macht ein viel
un&uuml;berschaubareres und gef&auml;hrlicheres Fass auf: Wenn die
Verlagslobbyisten es tats&auml;chlich schaffen, ein solches Gesetz
durchzubringen, dann wird das in der Folge weitere Rufe nach einer
&bdquo;Entsch&auml;digung&ldquo; von allen denkbaren Seiten aus nach sich ziehen.
Presseverlage sind wei&szlig; Gott nicht die einzigen Inhalte-Lieferanten
im Internet. Die Politik h&auml;tte zumindest
Argumentations-Schwierigkeiten, diesen Rufen zu widerstehen. Letzten
Endes ist das Modell der Suchmaschinen gef&auml;hrdet. Vorher trifft es
noch Dienste wie Rivva und Pocket oder Flipboard (<a href="http://www.ubergeek.de/weblog/eintrag/795/Der-Mann-meint-es-ernst-Lizenzpflicht-fuer-Pocket-und-Flipboard">siehe auch hier</a>) &ndash; und
damit w&auml;re niemandem gedient.</p>
<p>Abschlie&szlig;end noch der Link zu Googles aktueller Kampagnenseite <a class="extern" href="https://www.google.de/campaigns/deinnetz/">&bdquo;Verteidige Dein Netz&ldquo;</a> sowie ein sehenswertes Video von <a class="extern" href="http://www.youtube.com/sempervideo">Sempervideo</a>:</p>
<iframe width="480" height="270" src="http://www.youtube.com/embed/Sm5Za58rkqg?list=UUCI6C8hD-hTZi2JEmS7zvQw&amp;hl=de_DE" frameborder="0"></iframe><hr style="width: 20%; text-align: left">
<p>
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			<pubDate>Sun,  2 Dec 2012 21:10:02 +0100</pubDate>
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			<dc:creator>André Gewert</dc:creator>
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			<category>Leistungsschutzrecht</category>
		</item>
		<item>
			<title>An die Frauen: macht doch auch mal was mit Programmieren!</title>
			<description><![CDATA[<p>In der aktuellen Ausgabe des <a class="extern" href="http://www.freitag.de/">Freitag</a> findet sich ein kurzes
Interview mit Fatma Batur (<a class="extern" href="http://www.freitag.de/autoren/stina-hoffmann/so-frueh-wie2019s-geht">hier online zu lesen</a>), die nicht nur Mathematik und Informatik
studiert hat, sondern in ihrer Masterarbeit auch gezielt die
unterschiedlichen &bdquo;Einstellungen von deutschen und t&uuml;rkischen
Sch&uuml;lerinnen gegen&uuml;ber dem Studiengang Informatik&ldquo; untersucht
hat. In der T&uuml;rkei, so hei&szlig;t es in der Einleitung zum Interview,
sei der Frauenanteil in IT-Berufen deutlich h&ouml;her als in
Deutschland.</p>
<p>Frau Batur sieht hierf&uuml;r vor allem ein zentrales Problem:</p>
<!-- break -->
<blockquote>
<p>In erster Linie handelt es sich um ein soziokulturelles Problem.
Meine Familie stammt aus der T&uuml;rkei, wo Berufe zum Beispiel eher
geschlechtsneutral gesehen werden. Wenn ein M&auml;dchen einen
Ingenieursberuf erlernen m&ouml;chte, ist das selbstverst&auml;ndlich.</p>
</blockquote>
<p>Das ist ja auch meine Vermutung (<a href="http://www.ubergeek.de/weblog/eintrag/724/Wo-bleiben-denn-die-Frauen-in-den-IT-Berufen">siehe hier</a>). Die Folgerung daraus sollte
sein, dass wir als Gesellschaft lernen, anders mit der
Informationstechnik umzugehen, dass wir es eben auch als
selbstverst&auml;ndlich begreifen, wenn Frauen und M&auml;dchen sich f&uuml;r
&bdquo;Nerd-Themen&ldquo; begeistern (wollen) bzw. sie ermutigen, das zu tun.
(Mein Verdacht ist, dass viele Eltern noch immer glauben, es sei &bdquo;unschicklich&ldquo;,
wenn ihre Tochter viel Zeit am Rechner verbringt.)</p>
<p>Bemerkenswert ist dagegen der Ansatz, den Batur
w&auml;hlt, um die Attraktivit&auml;t von IT-Berufen f&uuml;r Frauen zu erh&ouml;hen:</p>
<blockquote>
<p>&Uuml;berraschend f&uuml;r mich war, dass t&uuml;rkische M&auml;dchen eigentlich
nie Programmieren im Zusammenhang mit Informatik genannt haben. Oft
hatten sie nur sehr vage Vorstellungen, was f&uuml;r T&auml;tigkeiten ein
Informatiker aus&uuml;bt. Das war im Kontrast zu den deutschen
Sch&uuml;lerinnen auff&auml;llig, die alle angaben, dass ein Informatiker
Programmieren muss. Deutsche Sch&uuml;lerinnen sehen den Beruf aber nicht
kreativ, sondern rein technisch.</p>
<p>An den Universit&auml;ten sollten die Lehrpl&auml;ne vielf&auml;ltiger werden,
indem man in den Seminaren oder Praktika inhaltlich mehr bietet als
Programmieren. Wenn die Studieng&auml;nge noch attraktiver w&auml;ren, was
Thematik und Vielf&auml;ltigkeit angeht, w&uuml;rden sich sicher mehr Frauen
daf&uuml;r begeistern.</p>
</blockquote>
<p>Dieses Schema kennt man leider schon. Die Uni L&uuml;beck
beispielsweise hat vor einiger Zeit eine Plakataktion <a class="extern" href="http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/mehr-frauen-fuer-das-studium-der-informatik.html">&bdquo;Women Wildly
Wanted&ldquo;</a> gestartet, um mehr Frauen in die Informatik-Studieng&auml;nge
zu locken. Und womit wird zu locken versucht? Mit einem <a class="extern" href="http://www.uni-luebeck.de/uploads/pics/110624lowkl_01.jpg">merkw&uuml;rdig
gestalteten Plakat</a> (mit ganz vielen Kussm&uuml;ndern!) und der Aussicht auf &bdquo;Design, Psychologie und
Ergonomie&ldquo;.</p>
<p>Ich halte das f&uuml;r problematisch. Nat&uuml;rlich ist Informatik vieles mehr als nur Programmierung, aber die genannten Herangehensweisen bedeuten das ewige Reproduzieren
immer gleicher Klischees&nbsp;&ndash; dabei gibt es doch <strong>nicht einen einzigen
Grund</strong>, weshalb Frauen schlechter oder gar nicht programmieren k&ouml;nnen
sollten.</p>
<p>Auf meine jetzige Stelle hat sich, soweit ich wei&szlig;, genau eine
Frau beworben. Bei der letzten Ausbildungsstelle sah es nicht besser
aus. In meinem vorherigen Unternehmen habe ich in fast zehn Jahren
keine Entwicklerin gesehen. In der Berufsschulklasse gab es immerhin
eine.</p>
<p>Statt aber Programmieren, Software-Entwicklung und -Design st&auml;rker
als ebenso f&uuml;r Frauen attraktive Berufsfelder zu bewerben, schimpft
ein Mafred Spitzer prominent platziert bei G&uuml;nther Jauch, Internet
und Computer machten uns dumm&nbsp;&ndash; und Universit&auml;ten machen aus dem
Informatik-Studium ein &bdquo;Malen am PC&ldquo; oder ein
Psychologie-Seminar. Ja, das macht bestimmt Lust auf IT.</p><hr style="width: 20%; text-align: left">
<p>
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			<pubDate>Sun, 21 Oct 2012 20:14:32 +0200</pubDate>
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			<category>Politik</category>
			<category>Frauen</category>
			<category>Gender Gap</category>
		</item>
		<item>
			<title>Der Mann meint es ernst: Lizenzpflicht für Pocket und Flipboard</title>
			<description><![CDATA[<p><img title="Im Bild: lizenzfreie Lesezeichen" src="http://www.ubergeek.de/img/blog/bookmarks-lsr.jpg" alt="Im Bild: lizenzfreie Lesezeichen" width="480" height="200"><br>
<span class="caption">Im Bild: lizenzfreie Lesezeichen</span></p>
<p>Nat&uuml;rlich haben alle Google im Sinn, wenn &uuml;ber das sogenannte
Leistungsschutzrecht f&uuml;r Presseverlage geredet wird.
Springer-Au&szlig;enlautsprecher Christoph Keese hat dagegen immer wieder
betont, dass das Vorhaben sich selbstverst&auml;ndlich nicht direkt oder
nicht nur gegen Google richte. Andeutungen in Richtung von
Feed-Readern und &auml;hnlicher Software gab es h&auml;ufig; jetzt hat Keese
ganz <a class="extern" href="http://www.presseschauder.de/keine-abmahnwellen-faire-prese-wie-das-leistungsschutzrecht-genutzt-werden-sollte/">konkret skizziert, wie er sich das vorstellt</a>:</p>
<!-- break -->
<blockquote>
<p>Wenn junge Leute ein neues Flipboard oder Readitlater bauen
wollen, m&uuml;ssen sie die Rechte in f&uuml;nf Minuten bei einem Caf&eacute; Latte
im Sankt Oberholz zusammenklicken k&ouml;nnen. Das ist ein Fortschritt,
denn heute m&uuml;ssen die Gr&uuml;nder daf&uuml;r auf eine lange
Deutschlandreise gehen.</p>
</blockquote>
<p>Zur Erinnerung: <em>Flipboard</em> aggregiert Informationen
(Artikel inkl. Bilder) aus &ouml;ffentlich zug&auml;nglichen Feeds und
Social-Media-Streams, etwa aus Twitter, Facebook oder Flickr. Inhalteanbieter k&ouml;nnen zudem an einem Partnerprogramm&nbsp;&bdquo;Flipboard Pages&ldquo; teilnehmen, um Inhalte f&uuml;r Flipboard zu optimieren und mit Werbung zu versehen. <a class="extern" href="http://getpocket.com/"><em>Pocket</em></a>
(ehemals <em>Read it later</em>) ist ein Dienst, mit dem der Anwender
Lesezeichen auf einem zentralen Server speichern und zu einem
sp&auml;teren Zeitpunkt auf einem beliebigen unterst&uuml;tzten Ger&auml;t, etwa dem
Mobiltelefon, abrufen kann. Optional werden nicht nur Lesezeichen
gespeichert, sondern die blanken, von Template-Ballast befreiten
Inhalte&nbsp;&ndash; um so das Lesen vor allem auf Mobilger&auml;ten zu
erleichtern.</p>
<p>Dass Seitenbetreiber durchaus einen Nutzen davon haben, in einer
so beliebten Anwendung wie Flipboard aufzutauchen, macht ein
Abschnitt aus den FAQ zu Flipbaord deutlich:</p>
<blockquote>
<p><strong>What does Flipboard Pages do for me?</strong></p>
<p>Flipboard has attracted a captive, savvy audience of social
influencers and enthusiastic readers. By rendering your content into
a more beautiful, more immersive format, your audience can grow and
more people can share and like your content across the most popular
social networks today. Additionally, Flipboard offers a powerful
platform on which you can monetize your digital content via
full-page, print-style ads.</p>
</blockquote>
<p>Auf einmal Lizenzen daf&uuml;r zu verlangen, kann man kaum als
Fortschritt verkaufen. Aber gut. Wir werden sehen, welche Unternehmen diese Lizenzen
einkaufen wollen. Wie eine Rechtsdurchsetzung in einem
Anwendungsfall wie Pocket aussehen soll. Und ob auch Apple f&uuml;r die
<a class="extern" href="http://www.apple.com/de/safari/features.html">Reader-Funktionalit&auml;t</a> in Safari Lizenzgeb&uuml;hren entrichten m&uuml;ssen
wird.</p><hr style="width: 20%; text-align: left">
<p>
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			<pubDate>Tue, 19 Jun 2012 20:57:15 +0200</pubDate>
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			<dc:creator>André Gewert</dc:creator>
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