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		<title>Der kleine Gewi</title>
		<link>http://www.ubergeek.de</link>
		<description>Gedanken eines Geeks</description>
		<language>de-de</language>
		<copyright>Copyright André Gewert</copyright>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 21:23:00 +0200</pubDate>
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			<title>Der kleine Gewi</title>
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			<title>Netzneutralitot</title>
			<description><![CDATA[<p>Vor ein paar Jahren ging eine <a class="extern" href="http://www.gameswelt.de/sonstiges-aus-der-welt-der-spiele/special/seite-1,6844">Grafik</a> durch das Netz, die das vermeintliche zuk&uuml;nftige Gesch&auml;ftsmodell der Telekom-Konzernen zeigte: Neben einer &bdquo;Basis-Flatrate&ldquo; sollte die Nutzung verschiedener wichtiger Internet-Dienste eine zus&auml;tzliche Monatsgeb&uuml;hr kosten. Mit dabei nat&uuml;rlich beliebte Dienste wie Youtube, Facebook, Twitter, Tumblr und so weiter.</p>
<p>Nun wagt die Telekom den ersten Schritt in diese Richtung: Ab Mai sollen bei Neukunden DSL-Flatrates nach dem Vorbild der mobilen Datentarife nach einem verbrauchten festen Datenkontingent auf eine fast unbrauchbare Geschwindigkeit gedrosselt werden. Begr&uuml;ndet wird das als &bdquo;Notwenigkeit&ldquo;, um die Netzqualit&auml;t nicht unter wenigen Vielnutzern leiden zu lassen und andererseits &uuml;berhaupt den weiteren Netzausbau finanzieren zu k&ouml;nnen. Nun k&ouml;nnte man das tats&auml;chlich so stehen lassen, wenn das die ganze Wahrheit w&auml;re.</p>
<!-- break -->
<p>Die Telekom zeigt n&auml;mlich kein grunds&auml;tzliches Interesse, die Netzauslastung zu reduzieren oder Traffic zu vermeiden. Andernfalls k&auml;me man nicht auf die Idee, seinen eigenen IPTV-Dienst (nat&uuml;rlich in HD-Qualit&auml;t) wie irre zu bewerben und an die Kunden zu bringen&nbsp;&ndash; und diesen Traffic nicht in das Inklusiv-Kontingent einzubeziehen.</p>
<p>Das gleiche Prinzip kann man schon seit l&auml;ngerem bei den gedeckelten Mobilfunk-&bdquo;Flatrates&ldquo; beobachten: F&Uuml;r relativ wenig Geld erh&auml;lt man als Telekom-Kunde IPTV und Spotify-Flatrate; dar&uuml;ber anfallender Traffic ist ebenfalls nicht f&uuml;r die Drosselungsgrenze relevant.</p>
<p>Die Motivation kann also keine Reduzierung des Gesamttraffics sein, sondern nur die Reduzierung des Traffics, der &uuml;ber <em>Fremddienste</em> generiert wird. Und im Optimalfall kann man damit (endlich!) die gro&szlig;en Content-Anbieter &bdquo;erpressen&ldquo;, f&uuml;r eine &bdquo;Bevorzugung&ldquo; bzw. Nicht-Diskriminierung ordentlich zu zahlen. W&auml;hrend das f&uuml;r Google&nbsp;&amp; Co nicht zwingend ein finanzielles Problem ist, d&uuml;rften kleinere Anbieter und Startups eher darunter leiden.</p>
<p>Nebenbei: Nun werde ich ab Sommer kein Festnetz-Kunde bei der Telekom mehr sein, aber in den vergangenen zwei Jahren bei der Telekom hat beispielsweise Youtube niemals so richtig gut funktioniert&nbsp;&ndash; &uuml;ber den selben Anschluss bei einem anderen Anbieter und geringerer Bandbreite gab es &uuml;ber Jahre keinerlei Probleme. Die anhaltenden Probleme mit Youtube <a class="extern" href="http://stadt-bremerhaven.de/telekom-aeussert-sich-zu-youtube-ladezeiten/">sind der Telekom bekannt</a>, &uuml;ber die Gr&uuml;nde gibt es unterschiedliche Angaben und Vermutungen.</p>
<p>Einen guten &Uuml;berblick &uuml;ber verschiedene Kommentare zu diesem Thema findet man bei <a class="extern" href="https://netzpolitik.org/2013/drosselkom-kommentare-zur-abschaffung-von-flatrates-und-netzneutralitat/">netzpolitik.org</a>.</p><hr style="width: 20%; text-align: left">
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			<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 21:23:00 +0200</pubDate>
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			<dc:creator>André Gewert</dc:creator>
			<category>IT</category>
			<category>Politik</category>
			<category>Telekom</category>
			<category>Netzneutralität</category>
		</item>
		<item>
			<title>Magazine lesen auf Android-Geräten: eine Enttäuschung</title>
			<description><![CDATA[<p>Was haben die deutsche Wired, der Stern, CHIP und der Elektrospieler gemeinsam? Sie alle kann man in einer Digital-Ausgabe auf seinem Android-Ger&auml;t lesen. Und: ihre Apps basieren alle auf der gleichen, miesen Software.</p>
<p>Die Software um ein E-Magazin herum ist eigentlich vergleichsweise &uuml;berschaubar: Mit ihr lassen sich die verf&uuml;gbaren Ausgaben durchbl&auml;ttern und kaufen. Gekaufte Ausgaben werden heruntergeladen und k&ouml;nnen anschlie&szlig;end gelesen werden. Dabei k&ouml;nnen die grunds&auml;tzlich starren Seiten mit einzelnen multimedialen&nbsp;/ interaktiven Elementen angereichert werden.</p>
<p>Klingt eigentlich nicht au&szlig;ergew&ouml;hnlich anspruchsvoll.</p>
<!-- break -->
<p>Und dennoch macht der Software-Hersteller so einiges falsch. Das beginnt damit, dass die Apps sicht optisch nicht an StyleGuides von Google&nbsp;/ Android halten, sondern &uuml;berall Elemente im iOS-Stil verwenden. Dazu sind die Apps furchtbar tr&auml;ge (auch auf Ger&auml;ten mit reichlich &bdquo;Power&ldquo;) und relativ instabil. Teilweise, je nach Magazin, wird auch nicht der komplette Bildschirm genutzt. Der Back-Button verh&auml;lt sich unlogisch oder zeigt gar keine Reaktion.</p>
<p><a href="http://www.ubergeek.de/img/blog/magazine-android-1.jpg"><img title="Unpassende Interface-Elemente." src="http://www.ubergeek.de/img/blog/magazine-android-1-prev.jpg" alt="Unpassende Interface-Elemente." width="480" height="200"></a><br><span class="caption">Unpassende Interface-Elemente.</span></p>
<p>Anders als iOS ist Android von Grund auf darauf ausgelegt, auf Ger&auml;ten mit verschiedensten Bildschirmgr&ouml;&szlig;en und -Aufl&ouml;sungen zu laufen und bietet den Entwicklern zahlreiche M&ouml;glichkeiten, darauf zu reagieren. Standard-Interface-Elemente skalieren ohnehin automatisch mit, d.&nbsp;h. auf Buttons etwa werden Schriftgr&ouml;&szlig;e und Innenabstand entsprechend der Aufl&ouml;sung angepasst. Grafiken (etwa f&uuml;r Symbolleisten) k&ouml;nnen in verschiedenen Gr&ouml;&szlig;en f&uuml;r unterschiedliche Aufl&ouml;sungen hinterlegt werden; es l&auml;sst sich sogar das komplette Layout aufl&ouml;sungsabh&auml;ngig austauschen.</p>
<p>Von diesen Mechanismen kann man allerdings schwerlich profitieren, wenn man sie komplett ignoriert. So kommt es, dass das Interface schon auf einem Nexus 7 nicht nur &uuml;bel aussieht, sondern auch schwer zu bedienen ist, auf einem Nexus 10 sind die Apps laut Reviews anscheinend vollkommen unbrauchbar. Wer eine Ahnung davon kriegen m&ouml;chte, welche Erfahrungen die Anwender mit den Magazin-Apps gemacht haben, der sollte sich einmal die Bewertungen im Play Store durchlesen.</p>
<p><a href="http://www.ubergeek.de/img/blog/magazine-android-2.jpg"><img title="Konsequente Verwendung von unpassenden UI-Elementen" src="http://www.ubergeek.de/img/blog/magazine-android-2-prev.jpg" alt="Konsequente Verwendung von unpassenden UI-Elementen" width="480" height="200"></a><br><span class="caption">Konsequente Verwendung von unpassenden UI-Elementen</span></p>
<p>Aus Sicht der Verlage ist das Vorgehen durchaus nachvollziehbar. Kaum ein Verlag wird die notwendigen Kompetenzen und Kapazit&auml;ten besitzen, um In-House eine ansprechende App entwickeln zu k&ouml;nnen; zudem misst man der Android-Plattform weiterhin keine gro&szlig;e Bedeutung zu. An erster Stelle steht das iPad, und daf&uuml;r wird publiziet. Wenn es nun aber fertige L&ouml;sungen gibt, ohne nennenswerten Zusatzaufwand die Inhalte auch unter Android zu verwerten&nbsp;&ndash; selbst in einer schlechten Umsetzung&nbsp;&ndash; dann ist das durchaus verlockend. Man ist zwar nicht angewiesen auf ein paar zahlende Android-Nutzer, aber wenn man, wie gesagt: ohne gro&szlig;en Zusatzaufwand, ein paar zahlende Kunden &bdquo;mitnehmen&ldquo; kann, dann ist das nicht die schlechteste Option.</p>
<p>Allerdings: Dieses Vorgehen frustriert die Anwender und sorgt nicht unbedingt f&uuml;r einen Image-Zugewinn. Von guten Ums&auml;tzen ganz zu schweigen. Dass es auch anders geht, zeigt etwa der SPIEGEL, der ganz offensichtlich eine ganze Menge Aufwand betrieben hat, am Ende aber auch geradezu eine Vorzeige-App f&uuml;r Android hingelegt hat.</p>
<p><a href="http://www.ubergeek.de/img/blog/magazine-android-3.jpg"><img title="Der SPIEGEL macht praktisch alles richtig" src="http://www.ubergeek.de/img/blog/magazine-android-3-prev.jpg" alt="Der SPIEGEL macht praktisch alles richtig" width="480" height="200"></a><br><span class="caption">Der SPIEGEL macht praktisch alles richtig</span></p>
<p>Das traurigste an diesem Thema ist, dass die Magazin-Software insgesamt durchaus noch brauchbar l&auml;uft; eine vollst&auml;ndige &Uuml;berarbeitung des User Interfaces w&uuml;rde die Apps qualitativ gleich in einem ganz anderen Licht dastehen lassen&nbsp;&ndash; und w&uuml;rde vermutlich nur wenige Tage Aufwand beanspruchen. Freilich: Um ein gutes UI zu gestalten, m&uuml;ssten sich die Entwickler (und Entscheider) ernsthaft auf Android als eigenst&auml;ndige Plattform einlassen, nach M&ouml;glichkeit unterschiedliche Testger&auml;te bereithalten und vor allem: Android-Ger&auml;te tats&auml;chlich <strong>benutzen</strong>, um ein Gef&uuml;hl daf&uuml;r zu bekommen, wie die Plattform funktioniert.</p>
<p>[<a class="extern" href="http://www.extreme-dev.de/archives/303">Crosspost</a>]</p><hr style="width: 20%; text-align: left">
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			<pubDate>Sun, 21 Apr 2013 17:15:32 +0200</pubDate>
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			<dc:creator>André Gewert</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>MiniDisc: eine Ära geht zu Ende</title>
			<description><![CDATA[<p><img title="MiniDisc" src="http://www.ubergeek.de/img/blog/minidisc-wide.jpg" alt="MiniDisc" width="480" height="200"><br><span class="caption">Die MiniDisc ist tot</span></p>
<p>Der M&auml;rz ist vorbei, und die Zeit der MIniDisc auch: Laut <a class="extern" href="http://www.golem.de/news/sonys-minidisc-das-letzte-speichersystem-seiner-art-1302-97337.html">Golem</a> sollten die letzten MiniDisc-Anlagen im M&auml;rz in Japan ausgeliefert werden. Medien werden zwar noch eine Weile produziert werden, aber neue Abspielger&auml;te wird man man dann endg&uuml;ltig nicht mehr kaufen k&ouml;nnen. Hierzulande geht das ohnehin schon seit langem nicht mehr. Au&szlig;erdem: wer heute auf seinem modernen Betriebssystem einfach so Musik vom PC auf seine MiniDisc &uuml;bertragen m&ouml;chte, der findet keine kompatible Software mehr.</p>
<p>Eigentlich war die MiniDisc schon ziemlich cool, vor allem auch im Vergleich zur unhandlichen CD. Heute allerdings scheint das Medium wirklich &uuml;berfl&uuml;ssig. Seit mittlerweile mehr als zehn Jahren (huch!) gibt es schlie&szlig;lich schon <a class="extern" href="http://de.wikipedia.org/wiki/MP3-Player">MP3-Player</a> f&uuml;r den Massenmarkt. Die sind nochmals kleiner und handlicher als die MD, bieten deutlich mehr Speicherkapazit&auml;t (es m&uuml;ssen keine Discs mehr gewechselt werden!) und sind in der Regel nicht durch DRM k&uuml;nstlich eingeschr&auml;nkt. Heute ist praktisch in jedem Handy ein solcher MP3-Player integriert&nbsp;&ndash; und jedermann besitzt ein Handy.</p>
<p>Die verschiedenen Cloud-Streaming-Dienste sind noch vergleichsweise neu, machen nun aber selbst das &Uuml;bertragen von Musik und Playlisten auf mobile Ger&auml;te &uuml;berfl&uuml;ssig. Zumindest theoretisch kann mittlerweile &uuml;berall via PC, Tablet oder Smartphone auf seine Musiksammlung inklusive Bewertungen, Playlists usw. zugreifen, allein die passende Software (bei Google und Amazon reicht ein Web-Browser) und die pers&ouml;nlichen Login-Daten sind notwendig. Wer wollte da noch minuten- oder stundenlang Musik auf rasselnde Scheiben &uuml;bertragen?</p><hr style="width: 20%; text-align: left">
<p>
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			<pubDate>Mon,  1 Apr 2013 16:05:34 +0200</pubDate>
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			<dc:creator>André Gewert</dc:creator>
			<category>Notizbuch</category>
			<category>Musik</category>
		</item>
		<item>
			<title>Frühling in Norddeutschland</title>
			<description><![CDATA[<p><img title="Fr&uuml;hling in Norddeutschland" src="http://www.ubergeek.de/img/blog/fruehlingsschnee.jpg" alt="Fr&uuml;hling in Norddeutschland" width="480" height="200"></p>
<p>Nein, das ist kein Aprilscherz. Dieses Bild ist jetzt etwas &uuml;ber eine Woche alt, mittlerweile sind Fr&uuml;hlingsanfang und Ostern (fast) vor&uuml;ber, nur der Schnee, der ist noch nicht ganz Weg. Dabei hatten wir uns das ganz anders vorgestellt: zu Ostern sch&ouml;n auf der Terrasse fr&uuml;hst&uuml;cken, am langen Wochenende vielleicht sogar den Grill anschmei&szlig;en. Nichts da. Aber so ist das eben ab und zu, bei uns in Norddeutschland.</p><hr style="width: 20%; text-align: left">
<p>
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			<pubDate>Mon,  1 Apr 2013 15:36:45 +0200</pubDate>
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			<category>Wetter</category>
			<category>Schnee</category>
			<category>Winter</category>
			<category>Frühling</category>
			<category>Ostern</category>
		</item>
		<item>
			<title>Wir kamen aus dem Monopol</title>
			<description><![CDATA[<p>Der Autor Malte Welding schreibt unter dem Titel <a class="extern" href="http://www.malte-welding.com/2013/02/18/wir-kamen-aus-dem-monopol-warum-telekommunikation-in-deutschland-fast-grauenhaft-ist/">&bdquo;Wir kamen aus dem Monopol&nbsp;&ndash;Warum Telekommunikation in Deutschland fast grauenhaft ist&ldquo;</a> wunderbar dar&uuml;ber, warum es Telekom-Unternehmen in Deutschland unm&ouml;glich ist, ihre Privatkunden zufrieden zu stellen.</p>
<p>Meine kurzen Anmerkungen dazu: Ich habe mehrfach und bei unterschiedlichen Anbietern &auml;hnlich katastrophale Erfahrungen gemacht. Der H&ouml;hepunkt: Anscheinend haben meine Vermieter erst im letzten Jahr festgestellt, dass ihr DSL-Anschluss auf eine unm&ouml;gliche &bdquo;Geschwindigkeit&ldquo; gedrosselt ist, seitdem ich vor drei, vier Jahren ein Problem mit meinem Anschluss hatte&nbsp;&ndash; die Ursachen lagen aber in der TAE-Dose und waren mit einem schnellen Austausch erledigt. Dass mein Anschluss so lange auf 1,5MBit gedrosselt war, bis ich den Anbieter gewechselt habe (anders war es nicht m&ouml;glich, diesen Irrtum zu beheben!), war mir ja bewusst. Dass es auch die Vermieter betrifft, war neu. Auch hier ist die einzige L&ouml;sung ein Anbieter-Wechsel. Und warum? Weil man nicht an der Hotline vorbeikommt, und die Hotline weder bereit noch in der Lage ist, dem Kunden weiter zu helfen. Die h&ouml;ren sich zwar an, was da so alles passiert ist in monatelangen K&auml;mpfen; mit ihren Standard-Frageb&ouml;gen kommen sie allerdings auch nicht weiter und sind offensichtlich nur erleichtert, wenn der Kunde endlich das &bdquo;Gespr&auml;ch&ldquo; beendet.</p>
<p>Au&szlig;erdem: Wir haben in Deutschland noch ganz andere Probleme im Telekommunikationsbereich. Als ich im vergangenen Sommer meine Schwester besucht habe, glaubte ich zu spinnen: Weder &uuml;ber den Festnetzanschluss noch &uuml;ber Mobilfunk war an eine vern&uuml;nftige Internetnutzung zu denken. (Was w&auml;ren wir &uuml;ber 1,5MBit froh gewesen!) Und das im SAP-Einzugsgebiet, sozusagen einem Hightech-Standort in Deutschland! Es w&auml;re einem SAP-Mitarbeiter, der in dem selben Ort wohnt wie meine Schwester, nicht einmal m&ouml;glich, von zu Hause aus per Remote Desktop zu arbeiten. Weil wir es in Deutschland trotz Telekom-Regulierung politisch nicht durchgesetzt bekommen, gewisse Mindestversorgungen vorzuschreiben. Das ist doch l&auml;cherlich.</p>
<p>Und zuletzt: Als es noch die Komtel gab, bevor dieser kleine Anbieter von der Versatel geschluckt worden ist, da habe ich zuletzt wirklich positive Erfahrungen mit einem Telekom-Anbieter gemacht. Damals<sup>(TM)</sup> konnte man noch so richtig vern&uuml;nftig mit den Hotline-Mitarbeitern reden. Weil diese Ahnung hatten, wovon sie reden, und weil sie den Anrufer ernst genommen haben. Das waren noch Zeiten. Und wenn ich anfange, so zu reden, glaube ich, ich werde alt&nbsp;&hellip;</p><hr style="width: 20%; text-align: left">
<p>
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			<pubDate>Thu, 21 Feb 2013 22:29:17 +0100</pubDate>
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			<dc:creator>André Gewert</dc:creator>
			<category>Notizbuch</category>
			<category>Telekommunikation</category>
			<category>Telefon</category>
			<category>Internet</category>
			<category>Breitband</category>
			<category>Versorgung</category>
			<category>Hotline</category>
			<category>Störung</category>
		</item>
		<item>
			<title>Aufräumen</title>
			<description><![CDATA[<p>So. Neues Jahr, neues Gl&uuml;ck. OK, ich bin etwas sp&auml;t dran,
schlie&szlig;lich ist der Januar auch schon wieder fast vorbei. Und
dennoch. Es ist wieder einmal Zeit, Blog-technisch aufzur&auml;umen. Und
zwar auf zwei Seiten: In welche Richtung m&ouml;chte ich mit meinem
eigenen Blog, das in sein zehntes Jahr geht, eigentlich hin? Und was
erwarte ich von anderen Blogs bzw. was m&ouml;chte ich pers&ouml;nlich &uuml;berhaupt lesen?</p>
<!-- break -->
<p>Zum ersten Punkt: Die Sub-Site fussball.ubergeek.de habe ich an
diesem Wochenende, nachdem ich es schon vor einiger Zeit so
angek&uuml;ndigt hatte, abgeschaltet. Meine Fu&szlig;ball-Begeisterung ist in
den letzten Jahren einem eher oberfl&auml;chlichen Interesse gewichen,
und &uuml;ber nennenswerte Erfolge beim SV Werder und beim VfB L&uuml;beck
werde ich mich in den kommenden Jahren auch kaum freuen k&ouml;nnen. (Und
sich &uuml;ber Thorsten Kinh&ouml;fer aufzuregen, bringt ja auch nichts&nbsp;&hellip;)</p>
<p>In welche Richtung ich mit meinem Blog m&ouml;chte, h&auml;ngt aber auch
mit dem zweiten Punkt zusammen. <a class="extern" href="http://www.spreeblick.com/2012/12/28/2013-das-web-zuruck-erobern/">Spreeblick-Johnny hat Ende des
vergangenen Jahres beklagt</a>, dass sich immer mehr Kommunikation aus
dem &bdquo;offenen Web&ldquo; in die geschlossenen Systeme der kommerziellen
Social Networks wandert. Recht hat er. Und dabei handelt es sich,
soweit ich das sehe, vor allem um die nicht-professionelle, um die
pers&ouml;nliche Kommunikation und um die Diskussionen drumherum&nbsp;&ndash;
selbst ich (huch) erhalte bei Google+ ab und zu etwas Feedback.</p>
<p>Und wenn ich mir vor diesem Hintergrund die Feeds in meinem Google Reader
ansehe, stelle ich fest, dass ich auch hier aufr&auml;umen muss. Denn:
Ich habe keine Lust mehr auf all den Fundamentalismus, die
Radikalit&auml;t und die Emp&ouml;rung, die in so vielen Blogs vorherrschen.</p>
<p>Da wird die katholische Kirche kurzerhand zum &bdquo;Kinderfickerverein&ldquo;
gemacht, und niemand unter den Autoren und Kommentatoren kann&nbsp;&ndash;
unabh&auml;ngig von der eigenen Meinung zu Kirche und Religion&nbsp;&ndash;
darin eine Beleidigung entdecken. Es wird allen Ernstes dazu
aufgerufen, M&auml;nner zu fotografieren und auf einer Website zu
pr&auml;sentieren, die sich in &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln zu
&bdquo;machohaft&ldquo;, zu breitbeinig hingesetzt haben. Da wird in Bezug
auf Android-Ger&auml;te von &bdquo;sozialem Abstieg&ldquo; geredet. Und einige
gr&ouml;&szlig;enwahnsinnige Blogger tr&auml;umen davon, die &bdquo;alten Medien&ldquo;
l&auml;ngst &uuml;berfl&uuml;ssig gemacht zu haben&nbsp;&ndash; in jedem Fall aber
mindestens wertvoller und&nbsp;&hellip; irgendwie besser zu sein.</p>
<p>Auch habe ich keine Lust mehr, in all den Tech-Blogs nur noch zu
lesen, warum nun wahlweise das aktuelle iPhone oder das neuste
Samsung-Handy alle anderen Telefone &uuml;berfl&uuml;ssig macht und wer nun
von wem welches Feature &bdquo;geklaut&ldquo; hat. Wozu eigentlich immer
wieder diese Grabenk&auml;mpfe? Ganz egal, ob nun Amiga vs. Atari,
Nintendo gegen Atari oder Firefox vs. Internet Explorer vs. Safari
vs. Chrome. Das ist erm&uuml;dend und &uuml;berfl&uuml;ssig. Wo bleibt denn
(ausgerechnet bei den Nerds und Geeks!) die wahre Begeisterung f&uuml;r
Neues?</p>
<p>Manchmal glaubt man, es gebe in den deutschen Blogs nur noch schlechte Laune und
Miesmacherei.</p>
<p>Wie auch immer: Ich habe keine Lust mehr darauf, dabei wird man ja
depressiv. Ich werde meine Feeds dementsprechend mal aufr&auml;umen, mich
vor allem auch wieder nach &bdquo;neuen&ldquo; Blogs und Themen umschauen. Und
versuchen, vielleicht selbst den einen oder anderen Beitrag zu besserer Laune zu leisten.</p><hr style="width: 20%; text-align: left">
<p>
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			<pubDate>Sun, 27 Jan 2013 20:56:33 +0100</pubDate>
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			<dc:creator>André Gewert</dc:creator>
			<category>Notizbuch</category>
			<category>IT</category>
			<category>Blogs</category>
		</item>
		<item>
			<title>Medienrevolution</title>
			<description><![CDATA[<p><img title="iPhone-Dock mit Fernbedienung" src="http://www.ubergeek.de/img/blog/iphone-dock.jpg" alt="iPhone-Dock mit Fernbedienung" width="480" height="200"></p>
<p>Langsam hat es begonnen. Irgendwann hatten unsere Rechner so gute
(und dabei f&uuml;r alle erschwingliche) Soundkarten eingebaut, dass wir
am PC mindestens in CD-Qualit&auml;t Musik h&ouml;ren konnten. Anfangs waren
es noch Wave-Dateien, sp&auml;ter die ersten MP3s, die man oft genug noch
selbst von CD gerippt hat, statt sie aus dem Internet zu laden. Nach
und nach kamen dann Internetradio, Napster, schnelle DSL-Anschl&uuml;sse,
getauschte Videos, iTunes, irgendwann Napster mit Flatrate, WLAN und
Streaming-Angebote wie Grooveshark oder Spotify und zuletzt
massenweise Smartphones inklusive bezahlbarer Internet-Flatrates.</p>
<p>Die kabellose Smartphone- oder Tablet-Dockingstation, vielleicht
noch gemischt mit AppleTV, GoogleTV oder (Samsungs) Smart TV, macht
DVD-Player, Mini-Disk-Deck, Radio-Tuner und den Rest der teuren
HiFi-Anlage im Wohnzimmerschrank komplett &uuml;berfl&uuml;ssig.
Streaming-Apps wie Last.FM, TuneIn Radio, Spotify, Putpat, Youtube
oder The Hype Maschine liefern Inhalte ohne Ende, mit und ohne Bild,
f&uuml;r jeden Geschmack etwas.</p>
<p>Da ich in den letzten Tagen etwas Freizeit hatte, habe ich
tats&auml;chlich genau das getan: Bis auf den Verst&auml;rker habe ich die
komplette HiFi-Anlage entsorgt. Inhalte kommen &uuml;ber den
internetf&auml;higen Fernseher oder die angeschlossene Dockingstation f&uuml;r
das iPhone. Was will man noch mehr?</p>
<p>[<a class="extern" href="http://www.extreme-dev.de/archives/236">Crosspost</a>]</p><hr style="width: 20%; text-align: left">
<p>
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			<pubDate>Sat,  5 Jan 2013 18:22:12 +0100</pubDate>
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			<dc:creator>André Gewert</dc:creator>
			<category>Apple</category>
			<category>Android</category>
			<category>Google</category>
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			<category>iPhone</category>
			<category>Medien</category>
			<category>Musik</category>
			<category>Samsung</category>
			<category>SmartTV</category>
		</item>
		<item>
			<title>Crapware auf dem PC, Crapware auf dem Handy, Crapware überall</title>
			<description><![CDATA[<p>Wer sich einen neuen PC kauft, kennt das: Der &bdquo;frische&ldquo; Rechner ist vollkommen &uuml;berfrachtet mit Demoversionen, die zum Kauf auffordern, &auml;rgerlichen Werbeanwendungen und nutzlosen Tools. &bdquo;Crapware&ldquo; nennt man das ganz passend. F&uuml;r die PC-Hersteller lohnt sich das, weil sie f&uuml;r diese Software-Installationen etwas Geld einspielen, f&uuml;r die Anwender dagegen stellen sie &uuml;blicherweise nicht mehr als einen &auml;rgerlichen Haufen M&uuml;ll dar.</p>
<!-- break -->
<p>Auch Mobilfunkprovider versehen nach einem &auml;hnlichen Muster die von ihnen subventionierten Ger&auml;te mit eigenem Branding, eigener Software und oft genug Werbe-Anwendungen von Drittanbietern.</p>
<p>Normalerweise kommt man um die Crapware herum, indem man z.&nbsp;B. die Komponenten f&uuml;r einen neuen PC einzeln bei einem H&auml;ndler und das Mobiltelefon nicht bei einem Netzbetreiber kauft.</p>
<p>Als ich mir im vergangenen Jahr ein neues Samsung Galaxy Note gekauft habe, war es dann auch so: Neben den &uuml;blichen herstellerspezifischen Zusatz-Apps (Media-Sharing-Tool AllShare, Samsungs App-Store usw.) gab es keinen weiteren Schrott. Das hat sich leider ge&auml;ndert: Mit den letzten vier oder f&uuml;nf System-Updates wurden auch immer ohne Nachfrage unn&uuml;tze, neue Apps installiert, die sich zum Teil nicht einmal mehr l&ouml;schen lie&szlig;en. Unter den Apps Negativ-Highlights wie HSR Hotels, Hugendubel, kaufDA Navigator und Lieferheld.</p>
<p>Wie ich k&uuml;rzlich feststellen durfte, scheint sich das selbe Spielchen f&uuml;r Besitzer eines Samsung-Fernsehers zu wiederholen: Zumindest als deutscher Nutzer erh&auml;lt man nicht l&ouml;schbare Apps wie etwa Bild.de. Andere Apps lassen sich zwar l&ouml;schen, werden mit dem n&auml;chsten Update aber erneut installiert.</p>
<p>Apple scheint der einzige gro&szlig;e Hersteller zu sein, der wei&szlig;, wie sehr &bdquo;Crapware&ldquo; den Wohlf&uuml;hlfaktor von Consumer-Produkten st&ouml;rt und dem dieser Faktor wichtiger ist als die zus&auml;tzlichen Einnahmen, die mit vorinstallierter Software von Drittanbietern m&ouml;glich sind. Selbst im Mobilfunkbereich setzt Apple das rigoros durch und l&auml;sst nicht einmal zu, dass die Netzbetreiber die subventionierten Ger&auml;te mit eigener Software(-Anpassungen) versehen. Das ist tats&auml;chlich einer der ganz gro&szlig;en Vorz&uuml;ge von Apple-Produkten.</p>
<p>[<a class="extern" href="http://www.extreme-dev.de/archives/234">Crosspost</a>]</p><hr style="width: 20%; text-align: left">
<p>
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			<pubDate>Sat,  5 Jan 2013 17:51:07 +0100</pubDate>
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