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Januar 2008
Neues Spiel, neues Glück (argh!)
Auf einmal war es da, das neue Jahr. Hatte ich mich soeben noch umgeschaut, ob S. nun abgehauen oder sich doch nur kurz abkühlen gegangen war, stand ich plötzlich alleine – mit einem Gläschen Sekt in der Hand – vor der Tür, während von drinnen laut und deutlich der Countdown zu hören war. Na Prost und weg damit! Mit einer relativ großen Truppe haben wir in einer Eckernförder Kneipe Silvester gefeiert. Und während sich einige Leute, wie es sich gehört!, ordentlich angezickt haben, hatte ich durchaus meinen Spaß, und im Laufe der Nacht wurde es eigentlich immer unterhaltsamer
Weil ich nicht dort übernachten konnte, wo ich die Nacht zu verbringen gedacht hatte, fand ich mich dann irgendwann morgens (oder vormittags?) nach einer guten Portion Kaffee im wahrscheinlich bequemsten Bett der Welt wieder – leider viel zu kurz.
Ansonsten ging in den darauffolgenden ersten Tagen des Jahres so ziemlich alles schief, was schiefgehen konnte. U.a. hat natürlich mein Telefonanschluß für ein paar Tage gestreikt, was ich alles andere als lustig fand. Da hat man schon Urlaub und kann nicht einmal ins Internet. Pfft. Urlaub hatte ich, ja … Im Gegensatz zu meinem „Sommerurlaub“ im Oktober mußte ich erfrischend wenige Gedanken mit meiner Arbeit vertun. Lediglich den einen Abend (nachdem ich mich lägst zu einer Sauftour verabredet hatte) wurde ich angerufen mit der Bitte, doch am nächsten Tag kurz zur Arbeit zu kommen. Weil wegen „geht nicht“ und so. Pah, so nicht! Am nächsten Morgen habe ich das bequem von zu Hause aus per VPN und RDP gemacht. Viel besser ![]()
Arbeit hatte ich dann trotzdem genug im Urlaub. Tage- und nächtelang habe ich an einem Web-Projekt gearbeitet, das ich dann wenigstens auch heute fertigstellen und freischalten konnte. Das Ergebnis ist aus technischer Sicht – ich habe schließlich unter Zeitdruck und abwechselnd „auf Kaffee“ (der Kauf einer Senseo vom Weihnachtsgeld hat sich bereits bezahlt gemacht!) und betrunken daran gearbeitet – eine merkwürdige Mischung aus guten Ansätzen und grauenhafter Umsetzung. Eigentlich sollte man das ganze wegwerfen und neu machen. Aber immerhin, es funktioniert. Nur: Mein Urlaub ist jetzt zu Ende und ich habe noch vor dem ersten Arbeitstag die Schnauze gestrichen voll von diesem Web-Entwicklungs-Scheißkram. Es gibt wirklich spannendere Dinge. Davon hatte ich mir im Urlaub auch so viele vorgenommen, jedoch wieder einmal nicht geschafft. Aber die vergangene Woche hat mich einen Entschluß fassen lassen: Ich werde nie wieder „mal eben“ für irgendwen ein „kleines“ Web-Projekt umsetzen. Nie wieder.
Also: Beim kleinen Gewi ist alles beim alten, trotz des neuen Jahres.

