Weblog-Archiv
Dezember 2009
Der letzte Tag
Lass uns nicht von Morgen sprechen
Worte können uns nicht retten, bald ist alles egal
Wir können die Sorgen vergessen
Lass uns tonnenweise Torte fressen,
Champagner-Sorten testen und versuchen,
die Sterne mit Sektkorken zu treffen
Jahresrückblick 2009
Angesichts bestimmter Ereignisse (warum eigentlich immer gegen
Jahresende?) fällt es mir ein wenig schwer, meinen kleinen,
persönlichen Rückblick auf das vergangene Jahr zu veröffentlichen.
Während „da draußen“ alle möglichen Katastrophen passieren,
kann ich eigentlich nicht klagen. Na ja, das stimmt nicht ganz. Aber
abgesehen von den ewigwährenden Problemen, die ich ohnehin für mich behalte und
gewissen, na ja, sagen wir „kommunikativen Schwierigkeiten mit
bestimmten Personen“, verlief das Jahr zur Abwechslung eigentlich
ganz gut. Und die Liebenswerte an meiner Seite hat ohnehin alles mehr
als nur erträglich gemacht ![]()
Die guten Vorsätze (nicht gerade wenige) für das neue Jahr stehen schon, die Silvester-Party auch. Und während wir also – wie immer – auf ein besseres neues Jahr hoffen, hier ein kurzer Jahresrückblick aus meiner Sicht:
Es ist Weihnachten

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle einen schönen und lieben Text veröffentlichen. Lassen wir den Kram lieber. Ich wünsche einfach allen Lesern und natürlich auch allen anderen ein erholsames und friedliches Weihnachtsfest!
Der Lobo kann ja doch …
Beim Nachholen der Lektüre des Spiegels vom 07.12. interessiert mich ein Artikel mehr als alle anderen: „Die bedrohte Elite“, eine Antwort von Sascha Lobo auf einen vorangegangenen Spiegel-Artikel mit Auszügen aus Frank Schirrmachers neuem Buch „Payback“, in dem vor allem vor den Gefahren des Internet gewarnt wird.
Der Artikel ist ohnehin lesenswert (wie der von Schirrmacher auch), aber ein Bild fand ich bemerkenwert treffend. Es drückt etwas aus, was ich auch oft zu argumentieren versuche, wenn es um das Thema „staatliche Überwachung versus persönliche Freiheit“ geht, und ist dabei so klar und einfach:
Erklären wir ihnen, dass der Unterschied zwischen der Veröffentlichung der eigenen Daten und der staatlichen Überwachung der gleiche ist wie der Unterschied zwischen „sich im Klo einschließen“ und „im Klo eingeschlossen werden“.
Diesen Vergleich werde ich mir merken.
White Queen
Wenn wir schon bei Queen sind … Hier noch einer meiner absoluten Favoriten, der vom zweiten Album (nebenbei eines ihrer besten Alben, wie ich finde) der Band, „Queen II“, stammt und bereits 1969 von Brian May geschrieben wurde: White Queen.
Weihnachtsmusik
Der folgende Song ist für mich in gewisser Weise immer ein Weihnachts-Song gewesen, was sicherlich nicht unwesentlich daran liegt, daß das zugehörige Album „Made in Heaven“ im November 1995 erschienen ist und ich den Song in der folgenden Vorweihnachtszeit zum ersten Mal bewußt wahrgenommen habe. Auf der anderen Seite stimmt er mich immer etwas nachdenklich (und harmoniebedürftig), was ganz gut in die (Vor-)Weihnachtszeit paßt. Nun denn: „Heaven for Everyone“.
In this world of cool deception
Just your smile can smooth my ride
These troubled days of cruel rejection, hmm
You come to me, soothe my troubled mind
Sieh an: die SPD lehnt Internetsperren ab
Das ist ja kaum zu glauben: Mit deutlichen Worten wendet sich die SPD nun doch gegen das Internet-Sperrgesetz. Bis zur Bundestagswahl hatte man anscheinend immer den Standpunkt vertreten, daß jegliche innerparteiliche Diskussion um dieses Gesetzesvorhaben der SPD nur schaden würde, schließlich könnte man in Verdacht geraten, nichts (oder zumindest nicht alles) gegen die Verbreitung von dokumentiertem Kindesmißbrauchs zu tun.
Daß sich bei der SPD nun doch die Erkenntnis breitmacht, daß das Gesetz keine so gute Idee gewesen ist, ist zwar zu begrüßen. Daß die SPD jedoch bei nächster Gelegenheit nicht sofort wieder in die andere Richtung kippt, muß sie uns erst noch beweisen.