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EM’12: Nachgereicht: Soundpad für Android

Screenshot: Soundpad für Android
Nun habe ich es doch noch schnell fertig gebastelt: Das Soundpad steht nun auch in einer Android-Version zum Download bereit. Die App gibt es nicht im Google Play Store, sondern nur hier als Direktdownload.
Während wir gestern den Sieg der Deutschen gegen Portugal bejubeln konnten [und beinahe schon so gefeiert haben, als wären wir bereits Europameister geworden], ist das Soundpad fleißig zum Einsatz gekommen. Die Handy-Version hat den großen Vorteil, nicht jedes Mal an den PC gehen zu müssen. Am besten ist es natürlich, wenn der Handy-Ton dann auch noch per Bluetooth oder DLNA auf der Hifi-Anlage ausgegeben wird.
Zur Beschreibung
Direkt-Download

EM’12: Android-Apps und Soundpad zur Europameisterschaft

Screenshot vom Soundpad
Gerade noch rechtzeitig zur Fußball-Europameisterschaft 2012 gibt es eine entsprechend angepasste Version des Soundpads – leider wieder ohne Vuvuzela, weil ich kein passendes Sample habe. Wer etwas gutes (nicht nur den Vuvuzela-Sound) hat: immer her damit. Das Soundpad ist eine Java-Anwendung und läuft somit unter MacOS, Linux und Windows. Leider ist es mit der Android-Version nichts mehr geworden. Bei AndroidPIT gibt es dafür eine recht gute Übersicht, welche anderen Fußball-Apps es für Android zur EM gibt.
Und ansonsten hält es mich ja kaum noch auf dem Stuhl. Ich freue mich auf eine tolle EM!
So etwas wie in Düsseldorf gab’s vorher noch nie – oder?
Die meisten Kommentatoren waren sich nach den chaotischen Bildern während des Relegations-Rückspiels in Düsseldorf einig: Ganz neue, erschreckende Bilder waren das, so etwas hat es vorher nicht gegeben!
Wirklich? Im Fußball-Blog „Fritten, Fußball und Bier“ wird der Frage, ob es das vorher noch nicht gegeben hat, nachgegangen und siehe da: Neu ist das frühzeitige Erstürmen des Feldes durch freudetrunkene Fans nicht. Was in Düsseldorf jedoch für eine gefühlte Bedrohlichkeit gesorgt hat, waren die Unmengen an Pyrotechnik, die dort abgebrannt wurden. Dass nicht wirklich jedes Bengalo an den Eingangskontrollen hängen bleibt, kann ich persönlich auch noch verstehen, dass es allerdings diese unglaublichen Mengen ins Stadion geschafft haben, bleibt für mich unverständlich.
Zu klären bleibt außerdem das Verhalten einiger Hertha-Spieler dem Schiedsrichter Wolfgang Stark gegenüber. Laut eigener Aussage musste dieser nach dem Spiel Schläge und Beleidigungen einstecken. Das ist trotz aller Emotionen absolut unentschuldbar und sollte in meinen Augen mit langen Sperren bestraft werden. Entsprechende Ermittlungen hat der DFB-Kontrollausschuss aufgenommen. Stark hat Strafanzeige wegen Körperverletzung erstattet.
Die Entscheidung über Herthas Einspruch gegen die Spielwertung soll am Montag um 15:00 Uhr bekannt gegeben werden.
Nobbi ist zurück
Mit dem (zumindest vorläufigen) Aufstieg von Fortuna Düsseldorf kehrt nach langer Abwesenheit auch Norbert Meier zurück in die Bundesliga. Meier, Meier, war da nicht einmal was? Ja! Genau! Der Kopfstoß-Meier ist wieder zurück
Nun sollte man dem Meier diese alte Geschichte nicht mehr vorhalten – aber eine schöne Erinnerung ist sie schon ![]()
Typisch Hoeneß
Oha, der FC Bayern München fühlt sich benachteiligt. Von den Schiedsrichtern. Laut Karl-Heinz Rummenigge pfeiffen die Schiedsrichter getreu dem Motto: „Im Zweifelsfall contra Bayern!“ und Uli Hoeneß setzt in seiner unnachahmlich großkotzigen Art noch einen drauf:
Eines ist ganz klar: Dass die Schiedsrichter im Zweifelsfall immer gegen Bayern pfeifen, weil sie dann die ganze Woche Ruhe haben. Unsere Fans nehmen Fehlentscheidungen sehr gut hin, die Fans anderer Vereine machen Telefonterror bei den Schiedsrichtern. Deshalb pfeifen sie im Zweifelsfall immer gegen Bayern.
Eigentlich hatte ich ja gehofft, dass mit seinem Wechsel vom Management ins Präsidium endlich solche Äußerungen der Vergangenheit angehören. Na ja. So kann man sich täuschen.
Quelle: 11 Freunde
Die Bayern und die vermeintliche Krise
Liebe Sport-Journalisten,
kann es sein, dass Ihr einen leichten Hang zur Überdramatisierung habt? Weil der FC Bayern gegen Freiburg Unentschieden(!) spielt, redet Ihr eine riesige Krise herbei? Come on, bleibt doch einmal auf dem Teppich. Auf der anderen Seite spielt Ihr aktuell doch auch die Moralapostel, weil das Trainergeschäft arg schnelllebig ist. Schon einmal darüber nachgedacht, welchen Anteil Ihr daran habt?
Bye bye, Per Mertesacker
Vor ein paar Jahren haben ich eine aufgeregte SMS von meiner Ex-Freundin bekommen. Sie, gerade auf dem Weg mit der Bahn von Süd– nach Norddeutschland, hatte den Neu-Bremer Per Mertesacker getroffen und wollte wissen, ob ich an einem Autogramm interessiert sei. Klar doch. Auch wenn Per dafür vom Nintendo DS losgerissen werden musste.
Nun ist Per Mertesacker nach einigem Hin und Her nicht mehr beim SV Werder, sondern praktisch in letzter Minute noch zum FC Arsenal gewechselt. Und das ausgerechnet jetzt, wo die neue Saison recht gut begonnen hat (immerhin: drei von vier Spielen gewonnen!), und man die Hoffnung hatte, mit Merte und dem wieder genesenen Naldo eine halbwegs stabile Abwehr zusammen zu haben. Nachdem die vergangene Spielzeit auch für „Merte“ alles andere als optimal gelaufen ist, ihm das aber wohl niemand in Bremen übel genommen haben dürfte. Nachdem ich im letzten Jahr fast eine Kneipenschlägerei hingenommen hätte, weil ich gar nicht erst mit mir diskutieren lassen wollte, als jemand meinte, Mertesacker hätte niemals in die Nationalmannschaft berufen werden dürfen.
Wie auch immer: Der Weggang von Mertesacker ist schade; er wiegt schwer und wird nicht einfach auszugleichen sein. Aber eigentlich hatte ich schon viel früher mit einem Wechsel gerechnet. Außerdem kann Werder so noch eine ordentliche Ablösesumme mitnehmen. Spannend wird sein, wie sich die Werder-Abwehr in nächster Zeit präsentieren wird.
Auf ein Neues: die Bundesliga-Saison 2011/2012 beginnt
Ach ja, nach der durch die Frauen-Fußball-WM recht kurz wirkenden Sommerpause geht es am Freitag endlich mit der Männer-Bundesliga weiter. Was können wir erwarten? Von den allgegenwärtigen Bayern – jetzt mit Manuel Neuer im Tor – erwarten alle, dass sie stärker oder zumindest konstanter spielen, beim BVB glaubt man, dass eine Titelverteidigung praktisch unmöglich ist, und … na ja … Schalke, Leverkusen und der HSV stehen ohnehin im Ruf, niemals wieder eine Deutsche Meisterschaft gewinnen zu können. Die Tendenz an der Tabellenspitze ist also recht eindeutig.
Dahinter wird es spannender: Was macht zum Beispiel der Wiederaufsteiger aus Berlin? (Wieder Bremens liebster Punktelieferant?) Wie schlägt sich Augsburg in der ersten Liga – und können Teams wie Hannover und Mainz ihre guten Ergebnisse aus der Vorsaison wiederholen? Aber auch: Was werden bloß „meine“ Bremer machen? Nach dem verkorksten letzten Jahr traue ich mich ja kaum, mir den Saisonauftakt anzuschauen. Ob dieses Jahr wieder ein einziger Kampf gegen den Abstieg wird? Mein Tipp: das zwölfte Jahr von Thomas Schaaf an der Weser wird dort auch sein letztes sein, so sympathisch er auch sein mag.
Wie auch immer: Weil wir alle doch immer so herrlich daneben liegen mit unseren Vorhersagen, hier auch noch ein Tipp für die Abschlusstabelle:
- Bayern München
- FC Schalke 04
- Borussia Dortmund
- Hamburger SV
- Bayer Leverkusen
- VfB Stuttgart
- VfL Wolfsburg
- Hannover 96
- Hertha BSC Berlin
- FSV Mainz 05
- 1. FC Köln
- 1899 Hoffenheim
- Werder Bremen
- 1. FC Kaiserslautern
- SC Freiburg
- 1. FC Nürnberg
- Borussia Mönchengladbach
- FC Augsburg
Also denn: eine schöne und spannende Saison!
Update: Diesen Text hatte ich bereits vor dem hochnotpeinlichen Pokal-Aus von Werder gegen Heidenheim geschrieben. Nach dem Spiel bin ich mir nun ganz sicher, dass Werder eine höchst schwierige Saison inklusive Abstiegskampf bevorstehen wird.
Japan ist Weltmeister(in)
Wow. Was für ein spannendes Finale: Zweimal konnten die USA in Führung gehen, einmal in der regulären Spielzeit, einmal in der Verlängerung. Und die Japanerinnen waren nicht unterzukriegen, konnten zweimal ausgleichen und das Elfmeterschießen für sich entscheiden. Die USA waren über weite Strecken des Spiels überlegen und haben sich deutlich mehr Torchancen erarbeitet, aber eben auch die meisten davon liegen gelassen.
Insgesamt ein tolles Spiel und ein toller Abschluss für diese Frauen-Fußball-WM.
Slapstick auf die brasilianische Art
Bei allem, was man Positives über den brasilianischen Fußball sagen muss, kann man auch nicht leugnen, dass die Brasilianer immer gut sind für fantastische Slapstick-Einlagen. Ob nun Rivaldo, Roberto Carlos (ab 3:25 min) oder Luis Fabiano. Nun haben wir aktuell aber auch sehen können, dass auch die Frauen-Nationalmannschaft über die gleichen Fähigkeiten verfügt: Neben Marta, die sich mit einem beherzten Schubser ihren Weg zu ihrem ersten Turniertor geebnet hatte, hat vor allem Erika mit ihrem Zeitspiel im Viertelfinale gegen die USA einen bleibenden Eindruck hinterlassen. (Das ganze ist natürlich schade, weil die zweifelsfrei grandiose Mannschaft mit diesen Einlagen ganz offensichtlich eine Menge Sympathien beim Publikum verspielt hat.)
Leider gibt es die Videos von Erika nicht mehr auf Youtube, daher noch einmal die Tore und das Elfmeterschießen im Rückblick: