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Argumentationshilfe

Ha! Da soll noch einmal jemand behaupten, die Bibel sei zu nichts nütze! Habe hier eine wunderbare Argumentationshilfe für die CSU-Sheriffs Hans-Peter Friedrich, Joachim Herrmann und wie sie nicht alle heißen gefunden: Zitiert aus der Neuen Genfer Übersetzung, Römer 13, 1-5:

Jeder soll sich der Regierung des Staates, in dem er lebt, unterordnen. Denn alle staatliche Autorität kommt von Gott, und jede Regierung ist von Gott eingesetzt. 2 Dem Staat den Gehorsam zu verweigern heißt also, sich der von Gott eingesetzten Ordnung zu widersetzen. Wer darum dem Staat den Gehorsam verweigert, wird zu Recht bestraft werden. 3 Wer hingegen tut, was gut ist, braucht von denen, die regieren, nichts zu befürchten; fürchten muss sie nur der, der Böses tut. Du möchtest doch leben, ohne dich vor der Regierung fürchten zu müssen? Dann tu, was gut ist, und du wirst sogar noch Anerkennung von ihr bekommen. 4 Denn die Regierung ist Gottes Dienerin, und du sollst durch sie Gutes empfangen. Wenn du jedoch Böses tust, hast du allen Grund, sie zu fürchten. Schließlich ist sie nicht umsonst Trägerin der richterlichen Gewalt. Auch darin ist sie Gottes Dienerin. Indem sie den Schuldigen zur Verantwortung zieht, vollstreckt sie an ihm das Urteil des göttlichen Zorns. 5 Es ist also notwendig, sich dem Staat unterzuordnen, und das nicht nur aus Angst vor der Strafe, sondern auch, weil das Gewissen es fordert.

Wer Ironie findet, darf sie natürlich behalten.

Golem: Bayerns Innenminister vergleicht Spiele mit Kinderpornos

„Killerspiele widersprechen dem Wertekonsens unserer auf einem friedlichen Miteinander beruhenden Gesellschaft und gehören geächtet. In ihren schädlichen Auswirkungen stehen sie auf einer Stufe mit Drogen und Kinderpornografie, deren Verbot zurecht niemand infrage stellt“.


(Joachim Herrmann, zitiert von Golem.de)

Meine an anderer Stelle geäußerte Einschätzung, daß die Diskussion um sogenannte Killerspiele vor allem einen Generationenkonflikt offenbart, tritt politisch besonders deutlich in der erzkonservativen CSU zutage. Das ist irgendwie nicht überraschend.