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Alles hat ein Ende

Nachdem ich heute nachmittag etwas schreiben wollte und feststellen musste, dass mein Webhost aus verschiedenen Gründen ziemlich im Arsch ist – und ich hier ja ohnehin nicht viel gemacht habe – habe ich nun beschlossen, nach immerhin runden zehn Jahren des Bloggens meine Website aufzugeben.

Die Kündigung an den Hoster geht kommende Woche heraus.

Wer Interesse hat, findet mich weiterhin bei Twitter und Google+.

MiniDisc: eine Ära geht zu Ende

MiniDisc
Die MiniDisc ist tot

Der März ist vorbei, und die Zeit der MIniDisc auch: Laut Golem sollten die letzten MiniDisc-Anlagen im März in Japan ausgeliefert werden. Medien werden zwar noch eine Weile produziert werden, aber neue Abspielgeräte wird man man dann endgültig nicht mehr kaufen können. Hierzulande geht das ohnehin schon seit langem nicht mehr. Außerdem: wer heute auf seinem modernen Betriebssystem einfach so Musik vom PC auf seine MiniDisc übertragen möchte, der findet keine kompatible Software mehr.

Eigentlich war die MiniDisc schon ziemlich cool, vor allem auch im Vergleich zur unhandlichen CD. Heute allerdings scheint das Medium wirklich überflüssig. Seit mittlerweile mehr als zehn Jahren (huch!) gibt es schließlich schon MP3-Player für den Massenmarkt. Die sind nochmals kleiner und handlicher als die MD, bieten deutlich mehr Speicherkapazität (es müssen keine Discs mehr gewechselt werden!) und sind in der Regel nicht durch DRM künstlich eingeschränkt. Heute ist praktisch in jedem Handy ein solcher MP3-Player integriert – und jedermann besitzt ein Handy.

Die verschiedenen Cloud-Streaming-Dienste sind noch vergleichsweise neu, machen nun aber selbst das Übertragen von Musik und Playlisten auf mobile Geräte überflüssig. Zumindest theoretisch kann mittlerweile überall via PC, Tablet oder Smartphone auf seine Musiksammlung inklusive Bewertungen, Playlists usw. zugreifen, allein die passende Software (bei Google und Amazon reicht ein Web-Browser) und die persönlichen Login-Daten sind notwendig. Wer wollte da noch minuten- oder stundenlang Musik auf rasselnde Scheiben übertragen?

Frühling in Norddeutschland

Frühling in Norddeutschland

Nein, das ist kein Aprilscherz. Dieses Bild ist jetzt etwas über eine Woche alt, mittlerweile sind Frühlingsanfang und Ostern (fast) vorüber, nur der Schnee, der ist noch nicht ganz Weg. Dabei hatten wir uns das ganz anders vorgestellt: zu Ostern schön auf der Terrasse frühstücken, am langen Wochenende vielleicht sogar den Grill anschmeißen. Nichts da. Aber so ist das eben ab und zu, bei uns in Norddeutschland.

Wir kamen aus dem Monopol

Der Autor Malte Welding schreibt unter dem Titel „Wir kamen aus dem Monopol –Warum Telekommunikation in Deutschland fast grauenhaft ist“ wunderbar darüber, warum es Telekom-Unternehmen in Deutschland unmöglich ist, ihre Privatkunden zufrieden zu stellen.

Meine kurzen Anmerkungen dazu: Ich habe mehrfach und bei unterschiedlichen Anbietern ähnlich katastrophale Erfahrungen gemacht. Der Höhepunkt: Anscheinend haben meine Vermieter erst im letzten Jahr festgestellt, dass ihr DSL-Anschluss auf eine unmögliche „Geschwindigkeit“ gedrosselt ist, seitdem ich vor drei, vier Jahren ein Problem mit meinem Anschluss hatte – die Ursachen lagen aber in der TAE-Dose und waren mit einem schnellen Austausch erledigt. Dass mein Anschluss so lange auf 1,5MBit gedrosselt war, bis ich den Anbieter gewechselt habe (anders war es nicht möglich, diesen Irrtum zu beheben!), war mir ja bewusst. Dass es auch die Vermieter betrifft, war neu. Auch hier ist die einzige Lösung ein Anbieter-Wechsel. Und warum? Weil man nicht an der Hotline vorbeikommt, und die Hotline weder bereit noch in der Lage ist, dem Kunden weiter zu helfen. Die hören sich zwar an, was da so alles passiert ist in monatelangen Kämpfen; mit ihren Standard-Fragebögen kommen sie allerdings auch nicht weiter und sind offensichtlich nur erleichtert, wenn der Kunde endlich das „Gespräch“ beendet.

Außerdem: Wir haben in Deutschland noch ganz andere Probleme im Telekommunikationsbereich. Als ich im vergangenen Sommer meine Schwester besucht habe, glaubte ich zu spinnen: Weder über den Festnetzanschluss noch über Mobilfunk war an eine vernünftige Internetnutzung zu denken. (Was wären wir über 1,5MBit froh gewesen!) Und das im SAP-Einzugsgebiet, sozusagen einem Hightech-Standort in Deutschland! Es wäre einem SAP-Mitarbeiter, der in dem selben Ort wohnt wie meine Schwester, nicht einmal möglich, von zu Hause aus per Remote Desktop zu arbeiten. Weil wir es in Deutschland trotz Telekom-Regulierung politisch nicht durchgesetzt bekommen, gewisse Mindestversorgungen vorzuschreiben. Das ist doch lächerlich.

Und zuletzt: Als es noch die Komtel gab, bevor dieser kleine Anbieter von der Versatel geschluckt worden ist, da habe ich zuletzt wirklich positive Erfahrungen mit einem Telekom-Anbieter gemacht. Damals(TM) konnte man noch so richtig vernünftig mit den Hotline-Mitarbeitern reden. Weil diese Ahnung hatten, wovon sie reden, und weil sie den Anrufer ernst genommen haben. Das waren noch Zeiten. Und wenn ich anfange, so zu reden, glaube ich, ich werde alt …

Aufräumen

So. Neues Jahr, neues Glück. OK, ich bin etwas spät dran, schließlich ist der Januar auch schon wieder fast vorbei. Und dennoch. Es ist wieder einmal Zeit, Blog-technisch aufzuräumen. Und zwar auf zwei Seiten: In welche Richtung möchte ich mit meinem eigenen Blog, das in sein zehntes Jahr geht, eigentlich hin? Und was erwarte ich von anderen Blogs bzw. was möchte ich persönlich überhaupt lesen?

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Frohe Weihnachten!

Frohe Weihnachten!

Jetzt, da der Weltuntergang ausgeblieben ist, dürfen wir auch in diesem Jahr Weihnachten feiern. Ich wünsche allen Lesern ein frohes und besinnliches Fest, ein paar schöne Tage mit den Liebsten und fabelhafte Geschenke :-)

Weltende

Aus aktuellem Anlass …

Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut,
In allen Lüften hallt es wie Geschrei.
Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei
Und an den Küsten – liest man – steigt die Flut.

Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen
An Land, um dicke Dämme zu zerdrücken.
Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.
Die Eisenbahnen fallen von den Brücken.

(Jakob von Hoddis, Weltende)

Gelesen: Klick mich

Vor drei Wochen hat Julia Schramm, Mitglied des Bundesvorstandes der Piratenpartei und eine der prominenteren Parteivertretern ihr bereits seit längerem angekündigtes Buch veröffentlicht: „Klick mich – Bekenntnisse einer Internet-Exhibitionistin“. Das Buch ist aus zwei Gründen spannend für mich: Zum einen bin ich (passives) Mitglied der Partei, die Schramm vertritt und zum anderen bin ich nur wenig älter als die Autorin und gehöre damit der selben „Generation Internet“ an, von der das Buch erzählen soll. Anlass genug, mir die Kindle-Ausgabe zu schnappen und an dieser Stelle eine kurze Bewertung abzugeben. (Auf die politische Diskussion, die diese Buchveröffentlichung entfacht hat, möchte ich hier nicht weiter eingehen.)

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Tatort-Debakel

Für alle, die die gestrige Pilotfolge des neuen Dortmunder Tatorts verpasst haben: Drüben beim Freitag gibt es eine passende Rezension von Matthias Dell. Und für alle, die ihn gestern gesehen haben: Es hat sich nicht gelohnt. Pah!

Ende eines Sommers

Am Strand von Rødbyhavn
Am Strand von Rødbyhavn (Klicken für weitere Fotos)

Viel zu spät in diesem Jahr hatten wir Sommerurlaub, aber das hatten wir uns schon selbst zuzuschreiben. Und eine Reise hatten wir auch nicht gebucht. Was blieb uns nun anderes übrig, als noch einmal die schönsten Seiten von Lübeck und Umgebung an den (wahrscheinlich) letzten warmen Tagen des Jahres zu genießen?

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