Nobbi ist zurück
Mit dem (zumindest vorläufigen) Aufstieg von Fortuna Düsseldorf kehrt nach langer Abwesenheit auch Norbert Meier zurück in die Bundesliga. Meier, Meier, war da nicht einmal was? Ja! Genau! Der Kopfstoß-Meier ist wieder zurück
Nun sollte man dem Meier diese alte Geschichte nicht mehr vorhalten – aber eine schöne Erinnerung ist sie schon ![]()
Ubuntu in The Wild

Der Ubuntu-Font im Print
Als alten Linux-Hasen und Open-Source-Verfechter freut es mich immer wieder, entsprechende Software im kommerziellen bzw. professionellen Umfeld wieder zu entdecken. Software besteht natürlich nicht nur aus Programmen; dazu gehört auch das Artwork drumherum. Zu den Linux-Distributionen, die diesen Punkt beherzigen und versuchen, einen ganz eigenen optischen Stil herauszubilden, gehört Ubuntu, das seit einiger Zeit sogar mit einem eigens entworfenen Font daher kommt.
Und auch wenn ich den Ubuntu Font auf dem Desktop nicht wirklich mag, war ich doch angenehm überrascht, eine professionelle Werbebroschüre (eines Internet-Dienstleisters) auf meinem Schreibtisch landen zu sehen, die genau diesen Font verwendet. Und ich finde: im Druck macht er sich richtig gut.
Keese macht einen Witz
In seinem unermüdlichen Kampf gegen den Internetriesen Google greift Springers PR-Mann Nr. 1, Christoph Keese, neuerdings zu einem überraschenden Stilmittel: dem Witz. Weil Google-Tochter Youtube in ihrer Suche scheinbar Anti-ACTA-Videos höher gewichtet als neutralere Videos zum Thema, fordert Keese mehr Fairness und Ausgewogenheit von Youtube (und von Google generell).
Kann man über diesen Punkt in der Tat trefflich streiten, zieht Keese selbst seine Forderung durch einen witzigen Vergleich ins Lächerliche:
Man wünscht sich, Suchmaschinen und Videoplattformen würden sich ähnlich rigiden ethischen Regeln von Fairness und Ausgewogenheit unterwerfen wie die Presse.
Wo ausgerechnet die Springer-Presse mit der BILD an der Spitze doch ein wahres Synonym für Fairness und Ausgewogenheit ist! Das zeigt ganz aktuell schon die Diskussion um den Henri-Nannen-Preis. Alternativ kann man auch im BILDblog verfolgen, wie es die BILD (und andere Medien) mit Fairness und Ausgewogenheit halten.
Hinzu kommt im übrigen, dass man nicht unterschätzen darf, um wie viel größer die politische und meinungsbildende Macht der BILD ist im Vergleich zu Youtube, das diesbezüglich in Deutschland wohl kaum eine Rolle spielen dürfte.
Unter diesen Bedingungen werden in allen Clubs in Deutschland die Lichter ausgehen
Ach, schau an. Auch außerhalb von Internet, Piratenpartei und Youtube regt sich interessanterweise Widerstand gegen (möglicherweise) überzogene Forderungen der GEMA. Die Lübecker Nachrichten berichten in ihrer Ausgabe von verganenem Sonntag von den Lübecker Discothekenbetreibern, die um ihre Existenz bangen, weil die GEMA ihre Tarife zum Jahr 2013 umstellt – und damit um bis zu 1200% höhere Abgaben fällig wären.
Ein paar Zitate aus den zwei auch online verfügbaren Artikeln [1] und [2]:
Die neue Gebührensatzung der Gema stellt und alle vor existenzielle Probleme [...] – ich müsste den Laden abschließen, andernfalls würde ich mich der Insolvenz-Verschleppung schuldig machen.
Niemand würde anstatt bislang durchschnittlich sechs Euro fortan 30 Euro zahlen, um in die Disco zu gehen.
In Lübeck könnte kein Club überleben, sollte die Gema ihre Pläne durchsetzen.
Der schwimmenden Disco steht 2013 eine Tariferhöhung von 1200 Prozent ins Haus. Unter diesen Bedingungen werden in allen Clubs in Deutschland die Lichter ausgehen.
Autor Bastian Modrow fordert in einem Kommentar:
Was bleibt, ist die Hoffnung auf Einsicht der Musik-Schaffenden – oder die der Richter, die am besten nicht nur den Tarif-Irrsinn, sondern gleich die in Europa einmalige Monopolstellung der Gema kippen.
E-Book-Irrsinn
Vor etwa einem Jahr habe ich es endlich gewagt: Nachdem ich es mir lange Zeit nicht leisten konnte, habe ich endlich in einen E-Book-Reader investiert. Der Sony PRS-650 war zwar relativ teuer, dafür aber ein sehr edles und hochwertig verarbeitetes Gerät mit einem absolut überzeugenden eInk-Display, das zum Lesen geradezu einlädt. Mit SD-Kartenslot und Unterstützung für zahlreiche Formate, darunter natürlich auch der ePub-Standard, schien man bestens gerüstet, das Gerät mit Lesestoff zu versorgen. Und genau hier beginnt das Problem.

