Heroes

Zum Abschluss des Tages noch einmal etwas Musik. Eigentlich halte ich die eingedeutschte Version von »Heroes« nicht für besonders gut, aber Bowie und »Heroes« spielen halt eine wichtige Rolle in »Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo«, das man sowohl in Buch- als auch in Film-Version einfach nur empfehlen kann, weil es Einblicke schafft in Welten, die man selbst hoffentlich niemals erlebt.

Mein neuer Freund Bob

Bobs’s Burgers

Die Simpsons können mich ja schon seit einer ganzen Weile nicht mehr so richtig begeistern, auch wenn ich einzelne Szenen immer wieder genial finde; vielleicht liegt das an meiner Abneigung gegen W., die Die Simpsons immer so toll fand, vielleicht liegt es einfach daran, dass einen die Serie seit mittlerweile über 20 Jahren begleitet (je nachdem, wann man damit angefangen hat).

Jedenfalls habe ich mit Bob’s Burgers eine neue Lieblings-Cartoon-Serie für mich entdeckt. Anfangs hat mich der Zeichen-Stil etwas abgeschreckt, aber ich muss sagen: der Humor trifft meinen Geschmack schon ziemlich gut. (Und weil das in der Serie einmal vorkam: die Wikipedia-Illustration zu camel toe finde ich doch recht gelungen.)

Vor einiger Zeit bin ich bei einer Art blind date die (wie ich finde) unglaublich dämliche Frage nach meiner »geheimen Superkraft« gefragt worden. Hmm, was soll man dazu sagen? Ich kann Coffein in Code umwandeln? Höhöh. Wie auch immer, nach der fantastischen Folge von Bob’s Burgers mit den Equestranauts kann ich die Frage nun definitiv beantworten. Wer die Antwort wissen will, muss sich die Folge halt anschauen ;-)

Seit Ende des vergangenen Jahres gibt es sogar passende Flipper-Tische in der wahrscheinlich besten Pinball-Umsetzung, die aktuell existiert; leider bisher nicht für die Wii U, aber immerhin für die anderen Plattformen.

Wer Bob’s Burgers in Deutschland gucken will, kann auf die tägliche Ausstrahlung bei Comedy Central warten, oder dort bereits ausgestrahlte Folgen über die Website abrufen.

Und bevor jemand fragt: nein, ich bekomme kein Geld für solche Werbung ;-)

Golem: Ubuntu versaut noch jedes Tablet

Ubuntu

Die beste Headline der letzten Woche hat wohl Golem präsentiert. Beim Test des Tablets »Aquaris M10 Ubuntu Edition« gelangen die Redakteure zu einer wenig schmeichelhaften Einschätzung:

Nach zweiwöchigem Test müssen wir allerdings feststellen, dass die Ubuntu-Version von BQs Tablet eines der unausgegorensten, ruckeligsten und von der Software her am schlampigsten programmierten Geräte auf dem Markt ist. Dabei scheint der Schuldige weniger der Hersteller der Hardware BQ zu sein als Canonical - das es immer noch nicht geschafft hat, aus Ubuntu für mobile Geräte ein sinnvoll einsetzbares Betriebssystem zu machen.

Harte Worte, aber die Einschätzung passt ganz gut zu dem, was Canonical generell in den letzten Jahren abgeliefert hat. Von Ubuntu One über den Unity-Desktop und den Ubuntu-AppStore bis hin zum eigens entwickelten Display-Server und der auf Android basierenden Mobil-Variante: überall unfertige, unausgegorene, lahme und schlecht funktionierende Software. Vor ein paar Jahren war Ubuntu eine Distribution, die besonders einsteigerfreundlich gewesen ist — heute bekommt der Anwender eine Großbaustelle, an der es an allen Ecken und Kanten Probleme gibt. Da wünscht man sich für Canonical doch vor allem ein etwas besseres Projekt-Management mit klarer strategischer Ausrichtung.

Nachtrag: Ich habe vergessen, die Frage nach der definitiv besten Linux-Desktop-Distribution für Normalos zu beantworten. Das ist unverändert Linux Mint, das nicht nur seit langem bei Distrowatch ganz oben steht, sondern auch von Ars Technica hoch gelobt wird.

Frühling

Vor Pfingsten hatten wir hier beinahe sommerliches Wetter. Gelegenheit, ein paar Fotos zu machen.
(Verbunden mit dem unauffälligen Hinweis auf meinen Instagram-Account ;-))

Erdoğans Pressesprecher klärt auf

Ich bin spät dran, mit diesem Beitrag, ich weiß. Und nebenbei gesagt weigere ich mich, Jan Böhmermann wie in letzter Zeit so oft gehört als »Böhmi« zu bezeichnen, denn dieser Spitzname ist für mich bereits für eine andere Person reserviert, obwohl die es gar nicht mag, (von mir) so genannt zu werden … Aber das spielt doch alles keine Rolle … Denn: der Pressesprecher von Erdoğan erzählt aus dem Nähkästchen! Und auch wenn die Unterlegung dieses Videos mit wechselnden Untertiteln mittlerweile soooo einen Bart hat, ist es doch immer wieder herrlich:

(Via Kraftfuttermischwerk)